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Mit Termin ins Landratsamt

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Baden-Württemberg am erfolgreichsten beim Ausbau der erneuerbaren Energien

Diese Bundesländer sind am erfolgreichsten beim Ausbau der erneuerbaren Energien.
Baden-Württemberg übernimmt erstmals die Spitzenposition, danach folgen Mecklenburg-Vorpommern und Bayern. Das ergab ein neuer Bundesländervergleich.
Quelle: BMWi; Datenbasis: AEE, DIW, ZSW 2017

Wer ist besonders erfolgreich beim Ausbau der erneuerbaren Energien und warum? Wo liegen die Hemmnisse? Antworten liefert der vor kurzem veröffentlichte Bundesländervergleich Erneuerbare Energien 2017 der Agentur für Erneuerbare Energien.

Es zeigt sich: Jedes Bundesland setzt eigene Akzente. Je nach geographischen, politischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten unterscheiden sich die Strategien, mit denen die Akteure die Energiewende vor Ort vorantreiben. Für alle Länder ein Gewinn: Sie können gegenseitig von ihren Erfahrungen lernen und von den besten Lösungen profitieren.

Baden-Württemberg ist der neue Spitzenreiter im Bundesländerranking 2017 – gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern. Beide Länder verbessern sich damit um eine Position gegenüber dem letzten Ranking von 2014. Der letztmalige Spitzenreiter Bayern erreicht die dritthöchste Gesamtpunktzahl. Am Ende der Rangliste stehen Hessen, Berlin und das Saarland.

Wie wird das Ranking erstellt?

Für den Bundesländervergleich werden 59 Einzelindikatoren betrachtet, die die Vielfalt der erneuerbaren Energien abbilden sollen. Aus den Einzelindikatoren werden vier Gruppen gebildet: Ziele und Maßnahmen (Anstrengung) bei der Nutzung erneuerbarer Energien, Zustand und Entwicklung (Erfolge) der Nutzung erneuerbarer Energien, Anstrengungen sowie Erfolge beim technologischen und wirtschaftlichen Wandel. Der Vergleich der Rankingergebnisse in den vier Gruppen und auf Ebene der Einzelindikatoren erlaubt ein differenziertes Bild zum Fortschritt der Energiewende in den Bundesländern.

Was sind die Erfolgsfaktoren der einzelnen Bundesländer?

Seine Spitzenposition im Ranking verdankt Baden-Württemberg vor allem seinen Anstrengungen zur Nutzung erneuerbarer Energien. So zeichnet es sich durch seine breiten und ambitionierten Ziele, eine umfassende Berichterstattung zu Energiedaten und gesetzliche Vorgaben für den Einsatz erneuerbarer Energien im Wärmebereich aus. Demgegenüber lassen die Erfolge beim Ausbau der Erneuerbaren noch etwas auf sich warten – hier erreicht das Land lediglich Platz 6. Das zweitplatzierte Mecklenburg-Vorpommern punktet vor allem in den Indikatorengruppen zum technologischen und wirtschaftlichen Wandel: die Forschungsförderung, der Umsatz mit erneuerbaren Energien und die Beschäftigung im Bereich der Erneuerbaren sind hier ausschlaggebend. Bayern verdankt seinen dritten Rang insbesondere seinen Erfolgen bei der Nutzung erneuerbarer Energien sowie seinen Anstrengungen beim technologischen und wirtschaftlichen Wandel.

Jenseits des Gesamtrankings, das die Ergebnisse über alle Indikatoren zusammenfasst, zeigt der genauere Blick auf die Ergebnisse, dass weder in den Spitzenreiterländern alles gut, noch in den am Ende des Rankings platzierten Ländern alles schlecht ist. Der Bundesländervergleich macht vielmehr transparent, wer in welchen Bereichen Vorreiter ist und wo Nachholbedarf besteht. So bietet er Orientierung und zeigt gute Praxis auf - für eine gemeinsame und erfolgreiche Energiewende.

Die Bundesländervergleichsstudie wurde bereits zum fünften Mal vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) im Auftrag von und in Kooperation mit der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) erstellt. Das Projekt "Föderal Erneuerbar", in dessen Rahmen die Studie erstellt wurde, wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

(Quelle: Energiewende direkt – Ausgabe 17/2017)