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Mit Termin ins Landratsamt

In vielen Bereichen des Landratsamtes Heilbronn ist es zur Erledigung der Anliegen im Normalfall nicht notwendig, dass Besucherinnen und Besucher persönlich im Landratsamt erscheinen. In den meisten Fällen können dringende Angelegenheiten telefonisch, postalisch oder per E-Mail mit den jeweiligen Ansprechpartnern geklärt werden. Sollte jedoch der persönliche Besuch im Landratsamt notwendig sein, besteht die Möglichkeit, einen Termin zu vereinbaren. Bitte informieren Sie sich hier über die Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme mit den jeweiligen Bereichen. 

Zulassungsstelle und Führerscheinstelle schließen früher
Wegen Wartungsarbeiten beim Kraftfahrt-Bundesamt schließen die Zulassungsstelle und die Führerscheinstelle am Mittwoch, 30. September 2020, bereits um 17 Uhr.  Die Ausgabe der Wartemarken in der Zulassungsstelle endet schon früher, um alle Vorgänge bis zur Schließung abarbeiten zu können.    

8. April 2020 Coronavirus: Gemeinsame Presseerklärung des Oberbürgermeisters und der Landräte

Gemeinsame Presseerklärung des Oberbürgermeisters der Stadt Heilbronn und den Landräten des Landkreises Heilbronn, des Main-Tauber-Kreises, des Hohenlohekreises sowie des Polizeipräsidenten des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 08.04.2020 mit einem direkten Appell an die Bevölkerung.
Quelle: Romolo Tavani – stock.adobe.com

„Das Osterfest 2020 muss zwingend anders sein als in den Jahren zuvor“, darin sind sich Heilbronns Oberbürgermeister Harry Mergel und die Landräte des Landkreises Heilbronn, des Main-Tauber-Kreises und des Hohenlohekreises, Detlef Piepenburg, Reinhard Frank und Dr. Matthias Neth sowie der Heilbronner Polizeipräsident Hans Becker einig. Auch wenn die Verfügungen der Länder und Kommunen nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu greifen scheinen, kann bislang keine Rede von einer Entspannung der Situation sein. Umso entschlossener weisen der Oberbürgermeister, die Landräte und der Polizeipräsident die Bevölkerung darauf hin. „Bleiben Sie bitte zuhause, auch wenn es schwerfällt. Wir sind auf dem richtigen Weg, jetzt gilt es ihn gemeinsam bis zum Ende zu gehen.“ Allen Verantwortlichen sei klar, dass die verfügten Maßnahmen für viele Bürgerinnen und Bürger nicht nur mit einem Verzicht auf lieb gewonnene Gewohnheiten, sondern mit erheblichen Herausforderungen, Belastungen und auch Zumutungen verbunden seien. Das fällt gerade an Ostern schwer. Trotz allem dürfen wir nicht nachlassen, „denn nur wenn alle an einem Strang ziehen, haben auch die Risikogruppen in unserer Gesellschaft die Chance, gesund zu bleiben. Genauso zielen alle Maßnahmen darauf ab, dass unsere medizinischen Versorgungszentren handlungsfähig bleiben und damit Schwerstkranke die erforderliche Behandlung und Versorgung bekommen können.“ „Es liegt letztendlich an uns allen, an jedem Einzelnen, die zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossenen Maßnahmen umzusetzen und so die Ausbreitung des Virus weiter zu verlangsamen.“

Die Behördenleiter appellieren eindringlich an jeden einzelnen Bürger: „Tragen Sie durch ihr persönliches Verhalten dazu bei, die weitere Ausbreitung des neuen Corona-Virus zu verhindern. Beachten Sie die Hygieneempfehlungen des RKI, husten oder niesen Sie in die Armbeuge, halten Sie Abstand und tragen Sie mit Ihrem persönlichen Verhalten Sorge dafür, weder sich selbst noch ihre Mitmenschen mit dem Virus zu infizieren. Jede und jeder Einzelne muss dabei Verantwortung übernehmen. Für sich und für die Gesellschaft. Wer gegen die Vorschriften zur Eindämmung des Corona-Virus verstößt, gefährdet letztendlich Menschenleben.“

Auch wer einen selbstgebastelten oder -genähten Mund-Nasen-Schutz trägt, kann dabei unterstützen das neuartige Corona-Virus nicht weiter zu verbreiten, so der einhellige Tenor von Harry Mergel, Detlef Piepenburg, Reinhard Frank, Dr. Matthias Neth und Hans Becker. Diese Masken sind allerdings kein medizinisches Produkt und können somit nur als Ergänzung zu den ausgegebenen Hygienemaßnahmen gesehen werden. Das RKI hat allerdings kürzlich die Einschätzung ausgegeben, dass in Bereichen in denen der nötige Mindestabstand im täglichen Alltag nur schwer einzuhalten ist, wie beispielsweise in öffentlichen Verkehrsmitteln oder beim Einkaufen, ein solcher Schutz durchaus das Infektionsrisiko für andere mindern kann. Professionelle medizinische Schutzausrüstung sollte aber auch weiterhin hauptsächlich dem medizinischen Personal vorbehalten sein. 

Dass in der Bevölkerung über ein Ende der einschneidenden Einschränkungen diskutiert wird, ist nachvollziehbar. Es ist den Verantwortlichen bewusst, was diese Einschränkungen bedeuten. Gleichwohl zeigen die Zahlen auf, dass derzeit noch keine Entspannung angesagt ist. „Es ist zu früh solche Entscheidungen zu treffen“, lautet das Fazit der Amtsträger. Die Einschränkungen gelten mindestens bis zum 19. April, dem Ende der Osterferien. „Wie es danach weitergeht, hängt von uns allen ab.“