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Mit Termin ins Landratsamt

In vielen Bereichen des Landratsamtes Heilbronn ist es zur Erledigung der Anliegen im Normalfall nicht notwendig, dass Besucherinnen und Besucher persönlich im Landratsamt erscheinen. In den meisten Fällen können dringende Angelegenheiten telefonisch, postalisch oder per E-Mail mit den jeweiligen Ansprechpartnern geklärt werden. Sollte jedoch der persönliche Besuch im Landratsamt notwendig sein, besteht die Möglichkeit, einen Termin zu vereinbaren. Bitte informieren Sie sich hier über die Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme mit den jeweiligen Bereichen.

Beim Besuch des Landratsamtes muss eine medizinische Maske (OP- oder FFP2-Maske) getragen werden. 

Informationen zum Coronavirus

Am 28. Februar 2020 wurde die erste Person im Landkreis Heilbronn positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getestet. Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.

Alle aktuellen Entwicklungen zum Thema Coronavirus im Landkreis Heilbronn finden Sie hier.

Aktuelles und Fallzahlen

Die aktuellen Fallzahlen zum Coronavirus im Landkreis Heilbronn finden Sie unter www.landkreis-heilbronn.de/coronakarte
oder in der mobilen Ansicht für Smartphones unter www.landkreis-heilbronn.de/coronakarte-mobil.

Die Gesamtzahlen der Infizierten für alle Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg veröffentlicht das Ministerium für Soziales und Integration täglich.

Hinweis: Die Übersicht im COVID-19 Dashboard wird in der Regel täglich am späten Nachmittag aktualisiert. Aufgrund der Melde- und Übermittlungswege zwischen den verschiedenen Behörden stimmen die Zahlen aus dem Dashboard nicht immer exakt mit den Zahlen des Landesgesundheitsamts, Sozialministeriums oder des Robert Koch-Instituts überein. 

Nachdem die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis Heilbronn seit Samstag, 20. März, den Wert von 100 an drei Tagen in Folge überschritten hat und das Infektionsgeschehen diffus ist, greift die sogenannte „Notbremse“ der Corona-Verordnung. Dies bedeutet, dass zahlreiche Lockerungen der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus wieder aufgehoben werden. Die Änderungen sind ab Mittwoch, 24. März, gültig. Zum 29. März treten außerdem einige Änderungen der Corona-Verordnung in Kraft.

Die aktuell gültigen Maßnahmen im Überblick:

  • Neu ab Dienstag, 13. April 2021, 0 Uhr: Im gesamten Landkreis Heilbronn gilt eine nächtliche Ausgangsbeschränkung. Der Aufenthalt außerhalb der Wohnung oder sonstigen Unterkunft ist in der Zeit von 21 bis 5 Uhr des Folgetages nur bei Vorliegen triftiger Gründe gestattet.
  • Private Treffen: Maximal fünf Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten. Dabei zählen Kinder bis einschließlich 14 Jahre nicht mit. Paare, die nicht zusammenleben, gelten als ein Haushalt. (Neuerung laut Corona-Verordnung, gültig ab 29. März)
  • Neu ab 29. März: Bei Mitfahrten von haushaltsfremden Personen im Auto gilt für alle Insassen eine Maskenpflicht (medizinische Maske oder FFP2-/KN95-/N95-Maske). Paare, die nicht zusammenleben, gelten auch hier als ein Haushalt.
  • "Click and Collect": Waren können beim lokalen Einzelhandel telefonisch oder online bestellt und dann vor Ort abgeholt werden. Shopping nach Terminvereinbarung ("Click and Meet") ist nicht mehr möglich. 
  • Museen, Galerien und zoologische Gärten sind geschlossen.
  • Körpernahe Dienstleistungen wie Kosmetik-, Nagel-, Massage-, Tattoo-, Sonnen- und Piercingstudios sowie kosmetische Fußpflegeeinrichtungen sind geschlossen. Medizinisch notwendige Behandlungen, insbesondere Physio- und Ergotherapie, Logopädie, Podologie und Fußpflege, sind weiterhin erlaubt. 
  • Friseurbetriebe und Barbershops dürfen geöffnet bleiben; Rasuren bzw. Bartschneiden ist jedoch untersagt.
  • Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen dürfen nur noch Online-Unterricht anbieten.
  • Die Nutzung von Sportanlagen für den Amateur- und Freizeitindividualsport ist untersagt. Ausnahme: Individualsport auf weitläufigen Anlagen, wie z. B. Golf, bleibt weiterhin erlaubt. Es gelten die verschärften Kontaktbeschränkungen.
  • Der Einzelhandel für Waren des täglichen Bedarfs bleibt geöffnet, dazu zählen unter anderem Lebensmittelgeschäfte, Getränkehandel, Wochenmärkte, Apotheken, Tankstellen, Gärtnereien, Blumenläden sowie Baumärkte.
  • Der Buchhandel gehört nach Änderung der Corona-Verordnung ab 29. März nicht mehr zum Einzelhandel des täglichen Bedarfs. Für ihn gilt nun auch die "Click and Collect"-Regelung. 
  • Fahr- und Flugschulen bleiben geöffnet.

Die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehens und die Wirkung der jetzt getroffenen Maßnahmen werden durch das Gesundheitsamt weiter genau beobachtet. Sollten sämtliche getroffenen Einschränkungen zur Eindämmung der Virusverbreitung nicht ausreichen, könnten auch nächtliche Ausgangsbeschränkungen in Kraft treten. Sollte die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis Heilbronn fünf Tage in Folge wieder unter 100 je 100.000 Einwohner liegen, würden die jetzt getroffenen Beschränkungen wieder entfallen. Die Inzidenz für den Landkreis Heilbronn ist tagesaktuell im Corona-Dashboard abrufbar. 

Weitere Informationen:

Stand: 29. März 2021

Handlungsempfehlungen

Im Verdachtsfall sollte unbedingt zuerst telefonisch abgeklärt werden, ob eine Infektion mit dem Coronavirus in Frage kommt. Dies gilt insbesondere für Personen, die Kontakt zu einer infizierten Person hatten.

Wer Symptome wie Fieber, Husten oder Atemnot entwickelt, wendet sich telefonisch an seinen Hausarzt. Außerhalb der Praxiszeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116 117 zu erreichen.

Informationen zur Corona-Schwerpunktpraxen, Corona-Testzentren und Corona-Ambulanzen der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg finden Sie unter https://www.kvbawue.de/buerger/notfallpraxen/corona-anlaufstellen/corona-karte/

Außerdem sollte im Verdachtsfall unbedingt die Corona-Verordnung Absonderung beachtet werden. Danach müssen sich Personen, die mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert sind oder sein könnten – das sind Krankheitsverdächtige, positiv getestete Personen und deren Haushaltsangehörige sowie die jeweiligen engen Kontaktpersonen der Kategorie I – zum Schutz ihrer Mitmenschen in häusliche Quarantäne begeben. Weitere Informationen: Antworten auf häufige Fragen zur Corona-Verordnung Absonderung

Bei allgemeinen Fragen zu Infektionen mit dem Coronavirus, dem Krankheitsbild und Quarantänemaßnahmen können sich alle Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises unter der Nummer 07131 994-5012 informieren. Erreichbar ist die Corona-Hotline von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und 13:30 bis 16 Uhr sowie am Wochenende von 12 bis 15 Uhr. Achtung: Bei der Corona-Hotline können keine Impftermine vereinbart werden.

Für Fragen zu den Corona-Verordnungen, wie beispielsweise Veranstaltungen oder zur Rückkehr aus einem Risikogebiet, sind die Ordnungsämter der Rathäuser im jeweiligen Wohnort die richtigen Ansprechpartner.

Grundsätzlich gilt zu beachten, dass bei der Info-Hotline nur allgemeine Fragen zum Thema Coronavirus beantworten werden können. Die Gesundheitsämter erbringen keine ärztlichen Leistungen für Einzelpersonen und sind deshalb nicht die richtigen Ansprechpartner für Personen, die ärztliche Hilfe benötigen. Bei dringenden medizinischen Fragen ist außerhalb der Praxiszeiten des jeweiligen Hausarztes der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116 117 zu erreichen.

Zur Selbsteinschätzung über ein mögliches Infektionsrisiko und zur Einstufung als Kontaktperson hat der Landkreis ein Schema erstellt. Das Schema ist unter Downloads abrufbar. 

Im Verdachtsfall sollte unbedingt die Corona-Verordnung Absonderung beachtet werden. Danach müssen sich Personen, die mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert sind oder sein könnten – das sind Krankheitsverdächtige, positiv getestete Personen und deren Haushaltsangehörige sowie die jeweiligen engen Kontaktpersonen der Kategorie I – zum Schutz ihrer Mitmenschen in häusliche Quarantäne begeben. Weitere Informationen: Antworten auf häufige Fragen zur Corona-Verordnung Absonderung

www.baden-wuerttemberg.de

Das Gesundheitsamt weist die Bevölkerung nachdrücklich darauf hin, die gängigen Hygienemaßnahmen regelmäßig zu praktizieren. Grundsätzlich gilt:

  • Beim Husten und Niesen Abstand halten oder sich wegdrehen.
  • In die Armbeuge niesen. Am besten in ein Taschentuch, das Sie sofort entsorgen.
  • Hände regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife waschen.
  • Abstand zu anderen Personen wahren, auf Händeschütteln und Umarmungen verzichten.
  • Maskenpflicht beachten.

Alle Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Kontakteinschränkungen, Verhalten von infizierten Personen und Kontaktpersonen) sind unter "Rechtsvorschriften und Maßnahmen" abrufbar. Einen Überblick über alle momentan gültigen Maßnahmen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen hat die Landesregierung Baden-Württemberg zusammengestellt.

Informationen zur Corona-Impfung

Am 21. Dezember 2020 hat die europäische Arzneimittelbehörde EMA den ersten Covid-19-Impfstoff genehmigt. Die EU-Kommission hat die Zulassung daraufhin erteilt. Seit Ende Dezember 2020 erfolgen die ersten Impfungen gegen COVID-19 in den zehn Zentralen Impfzentren (ZIZ) in Baden-Württemberg. Am 22. Januar 2021 haben die rund 50 Kreisimpfzentren (KIZ) in allen Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg Ihre Arbeit aufgenommen.

Im Landkreis Heilbronn ist der Standort für das KIZ in der Tiefenbachhalle in Ilsfeld-Auenstein. Mittelfristig sollen die Impfungen dann regulär in den Arztpraxen stattfinden.

Ergänzend zu den Impfzentren sind mobile Impfteams unterwegs, beispielsweise für Menschen, die in Pflegeheimen wohnen. 

Die Terminvergabe für die Kreisimpfzentren wie auch die zentralen Impfzentren (ZIZ) erfolgt landesweit einheitlich über die von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung eingerichteten Telefon-Hotline unter der Nummer 116117, online über die zentrale Webseite www.impfterminservice.de oder über die App „116117“. Gebucht werden können dort Termine für alle KIZ und ZIZ in ganz Baden-Württemberg. 

Es können keine Termine vor Ort oder über die Corona-Hotline des Landkreises vereinbart werden. Wer ohne Termin im KIZ erscheint, kann nicht geimpft werden. 

Die Zugehörigkeit zur impfberechtigten Gruppe muss vor Ort anhand eines Ausweisdokumentes (beispielsweise Personalausweis) nachgewiesen werden. Außerdem muss die persönliche elektronische Gesundheitskarte sowie der Impfpass zur Impfung mitgebracht werden. 

Weitere Informationen zum Ablauf finden Sie auf der Homepage des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg.
Der Volkshochschulverband Baden-Württemberg hat außerdem ein Erklärvideo zur Impfterminvereinbarung erstellt.

Die Impfung gegen COVID-19 erfolgt schrittweise, denn zuerst müssen die Menschen geschützt werden, die das höchste Risiko haben. Die Reihenfolge der Impfungen ist in einer Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums (Coronavirus-Impfverordnung) festgelegt, die auf der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut (RKI) aufbaut. Eine Übersicht der momentan Impfberechtigten Personen ist unter www.impfen-bw.de abrufbar.

Reihenfolge Impfverordnung
Reihenfolge Impfverordnung
Quelle: Bundesregierung

Barrierefreie Beschreibung:

Die Grafik trägt den Titel: Corona-Pandemie: Wer wird wann geimpft?, darauf folgt: Die Reihenfolge legt die Impfverordnung fest; darunter steht: Höchste Priorität zum Beispiel: über 80-Jährige, Menschen in Pflegeheimen, Personal auf Intensivstationen, in Notaufnahmen und Rettungsdiensten, Daneben steht: Hohe Priorität zum Beispiel: 70-80-Jährige, Menschen mit Trisomie 21, Demenz, Transplantationspatienten, Personal in Kitas und Grundschulen, daneben steht: Erhöhte Priorität zum Beispiel: 60-70-Jährige, medizinisch vorbelastete Menschen, Polizei und Feuerwehr, Personal im Lebensmitteleinzelhandel; darunter steht: Weitere Impfungen folgen je nach Verfügbarkeit der Impfstoffe.

Stand: 25. Februar 2021

Das Impf-Dashboard des Bundesministeriums für Gesundheit bietet einen breiten Überblick über den Fortschritt bei den Covid⁠-⁠19⁠-⁠Impfungen in Deutschland. Unter www.impfdashboard.de können sich Bürgerinnen und Bürger über die tägliche Zahl an Impfungen sowie den Fortschritt bei den einzelnen Zielgruppen informieren.

Weitere Informationen

Wie steckt man sich mit dem neuartigen Coronavirus an? Welche Krankheitszeichen deuten darauf hin, dass Sie an COVID-19 erkrankt sind und was sind im Moment die wichtigsten Verhaltensregeln? Antworten auf alle wichtigen Fragen finden Sie hier:

Um Krankenhäuser und Hausärzte zu entlasten, hat die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) mit Unterstützung des Landkreises Heilbronn sowie einiger Kommunen sogenannte Fieberambulanzen eingerichtet. Dort untersuchen Ärzte Patienten mit Verdacht auf COVID-19 oder mit fieberhaften Infekten und nehmen bei Bedarf Abstriche vor. Darüber hinaus stehen weitere Corona-Schwerpunktpraxen im Landkreis bereit. Hier bieten bestehende Arztpraxen zu bestimmten Zeiten eine Infektionssprechstunde für Patienten mit Verdacht auf eine Corona-Infektion an.

Der Weg für Patienten in die Corona-Ambulanzen und Schwerpunktpraxen führt über die Hausärzte. Ein Besuch ohne vorherige Anmeldung ist nicht möglich. Einen Überblick über die Standorte finden Sie unter https://www.kvbawue.de/buerger/notfallpraxen/corona-anlaufstellen/corona-karte/

Die SLK-Kliniken haben die Struktur der Versorgung im Krisenmodus in einem Schaubild visualisiert.
Quelle: SLK-Kliniken Heilbronn GmbH

Der Landkreis Heilbronn verfügt über sehr gute Strukturen der stationären Versorgung. Die SLK-Kliniken halten umfangreiche Kapazitäten für die Bewältigung der Coronavirus-Pandemie vor. Durch Verlagerung von Leistungen wurden zusätzliche Kapazitäten für Intensivpflege und Beatmungsplätzen geschaffen. 

Sollte der Bedarf an stationärer Versorgung diese Ressourcen übersteigen, ist in Kooperation zwischen SLK und dem Bevölkerungsschutz ein gestuftes Vorgehen vorgesehen. Im ersten Schritt kann der leerstehende Altbau des Klinikums am Gesundbrunnen reaktiviert und weitere Räumlichkeiten an allen Klinikstandorten genutzt werden. Der zweite Schritt wäre die Inanspruchnahme von Reha- und Kurkliniken, anschließend von Hotels und Tagungsstätten. Erst als letzte Stufe ist die Schaffung von Not-Behandlungsmöglichkeiten in Hallen, Containern und Zelten vorgesehen.

Das Schaubild der SLK-Kliniken ist auch unter Downloads abrufbar.

Das Logo der Corona-Warn-App
Quelle: Bundesregierung

Die Corona-Warn-App wurde im Auftrag der Bundesregierung entwickelt, um einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie zu leisten. Sie soll dabei helfen, frühzeitig Infektionsketten zu unterbrechen, indem sie Risiko-Begegnungen mit auf COVID-19 positiv getesteten Personen erkennt. Damit kann sie eine wichtige Ergänzung zur Kontaktnachverfolgung durch die Gesundheitsämter sein.

Die Corona-Warn-App kann ab sofort installiert werden. Alle Informationen zur Installation und zur Funktionsweise finden Sie auf der Homepage der Bundesregierung. Für technische Fragen wurde eine Hotline eingerichtet. Die kostenfreie Rufnummer 0800 7540001 ist von Montag bis Samstag zwischen 7 und 22 Uhr erreichbar.

Von Montag, 11. Januar 2021, an gilt in Baden-Württemberg die neue Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne und Testung. Neu eingeführt wird eine zusätzliche Testpflicht bei Einreise.

Bei Einreise aus einem Risikogebiet besteht weiterhin grundsätzlich eine zehntägige Quarantänepflicht, die frühestens mit einem ab dem fünften Tag der Quarantäne erhobenen negativen Testergebnis beendet werden kann. Künftig gilt zusätzlich eine Testpflicht bei Einreise. Der Testpflicht kann durch eine Testung binnen 48 Stunden vor Anreise oder durch eine Testung unmittelbar nach Einreise nachgekommen werden. Diese sogenannte „Zwei-Test-Strategie“ wird vor dem Hintergrund der aktuell sehr dynamischen Entwicklung und des Auftretens von Mutationen des Coronavirus eingeführt.

Eine regelmäßig aktualisierte Liste der Risikogebiete finden Reisende auf der Website des Robert Koch-Instituts (RKI). Weitere Informationen sowie Antworten auf häufige Fragen zur Verordnung gibt es auf der Homepage des Landesregierung.

Informationen rund um Ansprechpartner und Unterstützungsangebote für Unternehmen in Baden-Württemberg finden Sie auf der Homepage des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau

Unternehmen, die sich über die bereitstehenden Hilfsangebote informieren wollen, können sich telefonisch oder per E-Mail an die Hotline der L-Bank-Wirtschaftsförderung wenden.

Kontakt
Wirtschaftsförderung L-Bank
Telefon: 0711 122-2345
E-Mail: wirtschaftsfoerderung@l-bank.de

Auch die IHK Heilbronn-Franken ist Ansprechpartner bei finanziellen Fragen.

Kontakt
IHK Heilbronn-Franken
Telefon: 07131 9677-111
www.heilbronn.ihk.de

Zur Entlastung der Gesundheitsämter wurde die Zuständigkeit für die Bearbeitung von Entschädigungsanträgen nach §§ 56, 57 und 58 Infektionsschutzgesetz auf die örtlich zuständigen Regierungspräsidien übertragen. Diese Regelung gilt rückwirkend für Anträge ab dem 1. Februar 2020 und ist befristet bis zum 31. März 2021.

Alle weiteren Informationen zur Antragsstellung finden Sie unter www.ifsg-online.de.

Die Einschränkung der sozialen Kontakten und die ungewohnt lange Zeit zusammen in der Enge des Wohnraums stellt viele Familien vor Herausforderungen. In der momentanen Situation können sich Stress und Spannungen im Zusammenleben ergeben.

Alle Beratungsdienste des Landkreises stehen weiterhin zur Verfügung. Weitere Anlaufstellen finden Sie in dieser Übersicht: Informationen, Beratung und Hilfen im Notfall

Die Corona-Pandemie ist für viele Menschen im Land eine große psychische Belastung. Das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) Mannheim hat eine Website eingerichtet, auf der verlässliche Informationen zum Coronavirus, Empfehlungen für den Umgang mit Belastung und Stress, Mitmachangebote in der Forschung sowie Informationen zu Beratungsangeboten abrufbar sind. Die Website „Unterstützung bei psychischen Problemen durch die Corona-Pandemie“ ist über www.psyhotline-corona-bw.de aufrufbar. 

Rechtsvorschriften und Maßnahmen

Bundeskanzlerin Merkel und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder haben am 22. März beschlossen, die bisherigen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zum 18. April zu verlängern. Es bliebe besonders wichtig, Kontakte zu vermeiden. Grund dafür seien die stark gestiegenen Infektionszahlen – verursacht durch die nun in Deutschland vorherrschende Virusvariante B.1.1.7. Link zur Meldung der Bundesregierung

Die von Bund und Länder gefassten Grundsatzbeschlüsse wurden in die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg eingearbeitet. 

Weitere Informationen:

Stand: 29. März 2021

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat alle grundlegenden Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus in einer Rechtsverordnung geregelt (Corona-Verordnung). Diese wird regelmäßig aktualisiert. 

Seit Samstag, 28. November 2020, gilt in Baden-Württemberg die neue Corona-Verordnung Absonderung. Danach müssen sich Personen, die mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert sind oder sein könnten – das sind Krankheitsverdächtige, positiv getestete Personen und deren Haushaltsangehörige sowie die jeweiligen engen Kontaktpersonen der Kategorie I – zum Schutz ihrer Mitmenschen in häusliche Quarantäne begeben. Antworten auf häufige Fragen zur Corona-Verordnung Absonderung

Das Sozialministerium hat außerdem weitere Verordnungen erlassen, in denen beispielsweise Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende, die Durchführung von Veranstaltungen, Maßnahmen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen und vieles Weitere mehr geregelt wird. Alle aktuellen Fassungen der Verordnungen finden Sie hier.

Grafik zeigt die neue Corona-Arbeitsschutzverordnung: Neue Corona-Arbeitsschutzverordnung; Home-Office, wenn keine betrieblichen Gründe entgegenstehen; maximale Kontaktreduktion in Betrieben; medizinische Masken bei unvermeidbarem Kontakt; feste betriebliche Arbeitsgruppen; möglichst zeitversetztes Arbeiten
Arbeitgeber werden verpflichtet, ihren Mitarbeitern Homeoffice anzubieten - soweit keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen.
Quelle: Bundesregierung

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat eine Corona-Arbeitsschutzverordnung erarbeitet. Diese formuliert konkrete Anforderungen an den Arbeitsschutz in Zeiten der Corona-Krise und ist auf der Internetseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales abrufbar. 

Für die Einhaltung der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen im Landkreis Heilbronn ist die Gewerbeaufsicht zuständig. 

Fremdsprachen, Leichte Sprache, Gebärdensprache

Informationen zur Maskenpflicht, die ab dem 27. April in Baden-Württemberg beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr gilt, stehen in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch, Persisch, Russisch und Türkisch hier zur Verfügung.

Informationen zum Verhalten im Verdachtsfall in den Sprachen Albanisch, Arabisch, Bulgarisch, Englisch, Dari, Farsi, Französisch, Italienisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Kroatisch, Kurdisch-Kurmandschi, Kurdisch-Sorani, Kurdisch-Badini, Spanisch, Tigrinya, Türkisch, Ungarisch finden Sie hier.

Das baden-württembergische Gesundheitsministerium hat die Corona-Verordnung der Landesregierung in der aktuellen Fassung in mehrere Sprachen übersetzen lassen. Verfügbar sind Übersetzungen in die Sprachen Englisch, Französisch, Türkisch, Russisch, Arabisch, Polnisch, Rumänisch und Italienisch. In diesen Sprachen stehen zudem Übersichten über die aktuell in Baden-Württemberg geltenden Corona-Maßnahmen zur Verfügung.

Hinweise aus der Bundesregierung in verschiedenen Sprachen finden Sie auf der Website der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

Übersetzungen des Aufklärungsmerkblatts zur COVID-19-Impfung mit mRNA-Impfstoff gibt es auf der Homepage des Robert Koch-Instituts.

Informationen über das Corona-Virus gibt es auf
der Homepage des Bundes-Gesundheits-Ministeriums:
Hier klicken

Das Sozial-Ministerium hat Erklärungen zur 
Corona-Verordnung erstellt:
Hier klicken

Robert Koch-Institut:
Rat-geber Corona-Virus in Leichter Sprache

Für Gehörlose gibt es eine Hotline in Gebärdensprache:
Hier klicken

Sie können die Hotline zu diesen Uhr-Zeiten erreichen:
Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr.

Der Landesverband der Gehörlosen Baden-Württemberg stellt auf seiner Webseite laufend aktuelle Informationen über das Coronavirus für Gehörlose zur Verfügung.

Für alle Fragen zum Coronavirus hat das Regierungspräsidium Stuttgart eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet, die vom Landesgesundheitsamt im Regierungspräsidium fachlich unterstützt wird. Für gehörlose Menschen steht die Hotline als Video-Chat zur Verfügung.

Weitere Corona-Verordnungen des Landes Baden-Württemberg

Informationen in Leichter Sprache