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Gestiegene Anzahl an Patienten und Mitarbeitern sowie anhaltend hohe Qualität Erfolgreiches Jahr für die SLK-Kliniken Heilbronn

Die SLK-Kliniken Heilbronn ziehen für das Jahr 2015 eine positive Bilanz. Die Zahl der behandelten Patienten stieg weiter an. Rund 71.700 Patienten wurden im vergangenen Jahr stationär in den Einrichtungen versorgt, 300 mehr als im Vorjahr. Im ambulanten Bereich nahmen rund 177.800 Patienten die Leistungen der SLK-Kliniken in Anspruch (Vorjahr: 173.100).

Auch die Mitarbeiterzahl hat sich – wie bereits in den Jahren zuvor – weiter erhöht. 2015 waren etwa 4100 Mitarbeiter bei den SLK-Kliniken beschäftigt, fast 100 mehr als im Jahr davor. Die Neueinstellungen erfolgten vor allem im klinischen Bereich, insbesondere in der Pflege und im Ärztlichen Dienst. „Unsere engagierten und qualifizierten Mitarbeiter sind der wichtigste Faktor für eine hervorragende Patientenversorgung bei anhaltend hoher Qualität“, sagt Geschäftsführer Dr. Thomas Jendges.

Dass die Qualität der Patientenversorgung in den SLK-Kliniken überdurchschnittlich hoch ist, bescheinigte die Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen (KTQ) 2015 den Einrichtungen am Plattenwald und in Möckmühl und aktuell wieder den Häusern am Gesundbrunnen und in Brackenheim. Auch die Lungenklinik Löwenstein ist seit vielen Jahren durch die KTQ zertifiziert.

Die hohe Qualität und die Leistungsentwicklung wirkten sich auch positiv auf das Ergebnis aus, so dass das Unternehmen einen Jahresüberschuss von 0,4 Millionen Euro erreichen konnte. Dieser teilt sich auf die jeweiligen sogenannten einheitlichen Krankenhäuser wie folgt auf: Für das Krankenhaus Klinikum am Gesundbrunnen/Krankenhaus Brackenheim betrug der Umsatz rd. 235 Millionen € bei einem Ergebnis von 0,6 Millionen €, während für das Krankenhaus Klinikum am Plattenwald/Krankenhaus Möckmühl einen Umsatz von rd. 85 Millionen € bei einem Ergebnis von -0,2 Millionen € erzielte.

Bei der Tochtergesellschaft Lungenfachklinik Löwenstein konnte ein deutlicher Patientenzuwachs verzeichnet werden. So stiegen die stationären Fallzahlen auf 8.439 (Vorjahr 7.991). Der Jahresfehlbetrag ging leicht auf -0,6 Millionen Euro (Vorjahr -0,8 Millionen Euro) zurück.

Carsten Dürr, der gerade die Geschäftsführung an seinen Nachfolger Jürgen Winter übergibt, sagt dazu: „Durch die relativ späte Besetzung der Chefarztposition für die Pneumologie haben wir unsere Ziele in 2015 nicht erreicht, doch die Etablierung neuer Leistungen, wie z. B. moderne interventionelle Verfahren in der Lungenheilkunde, schreitet voran. Für 2016 erwarten wir eine Fortsetzung der positiven Leistungsentwicklung.“

SLK-Aufsichtsratsvorsitzender, Oberbürgermeister Harry Mergel, erklärt: „Wir danken den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der SLK-Kliniken, dass ein ausgeglichenes Ergebnis erreicht wurde. Das ist sehr wichtig für die Gesellschafter der SLK-Kliniken, insbesondere für die Stadt Heilbronn.“

Landrat Detlef Piepenburg, der als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der SLK-Kliniken auch gleichzeitig Vorsitzender der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft ist, ergänzt: „Wenn fast 50 Prozent der baden-württembergischen Krankenhäuser mit Defiziten für 2015 rechnen, sind wir froh, dass die SLK-Kliniken in punkto Qualität und Wirtschaftlichkeit ein sehr positives Beispiel setzen.“

Gesundheitsversorgung verbessern
„Das Jahr wird viele spannende Neuerungen bringen, darunter die Eröffnungen der beiden Klinikneubauten in Heilbronn und Bad Friedrichshall. Die Neubauten bedeuten die Zukunft für die SLK-Kliniken. Mit den Maßnahmen werden wir die Gesundheitsversorgung für die Menschen in der Region weiter verbessern und sind für die nächsten Jahrzehnte gut aufgestellt“, erklärt Jendges.

Pressemitteilung der SLK-Kliniken Heilbronn