Logo Landkreis-Heilbronn

Mit Termin ins Landratsamt

In vielen Bereichen des Landratsamtes Heilbronn ist es zur Erledigung der Anliegen im Normalfall nicht notwendig, dass Besucherinnen und Besucher persönlich im Landratsamt erscheinen. In den meisten Fällen können dringende Angelegenheiten telefonisch, postalisch oder per E-Mail mit den jeweiligen Ansprechpartnern geklärt werden. Sollte jedoch der persönliche Besuch im Landratsamt notwendig sein, besteht die Möglichkeit, einen Termin zu vereinbaren. Bitte informieren Sie sich hier über die Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme mit den jeweiligen Bereichen.

Beim Besuch des Landratsamtes muss eine medizinische Maske (OP- oder FFP2-Maske) getragen werden. 

Koordinationsstelle Frühe Familienhilfen Landkreis Heilbronn Fachtag zum Thema Entwicklungsrisiken und Hilfen in der frühen Kindheit

Quelle: LRA Heilbronn

Am 31.05.2017 kamen im Kursaal Bad Wimpfen rund 200 Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen der Kinder- und Jugendhilfe, den Beratungsstellen- und Frühförderstellen, den Kindertageseinrichtungen, und anderen Interessierten auf Einladung der Koordinationsstelle Frühe Familienhilfen des Landratsamtes zu einem Fachtag Frühe Hilfen zusammen.

Das Thema des Fachtags „Kinder und Eltern in belastenden Lebenskontexten – Entwicklungsrisiken und Hilfen in der frühen Kindheit“ und die Möglichkeit zum fachlichen Austausch hat das Interesse der fast ausschließlich weiblichen Teilnehmerinnen geweckt.

Nach den Begrüßungen durch Herrn Bürgermeister Brechter und der Dezernentin für Jugend und Soziales Frau Susanne Hennig referierte Herr Professor Dr. Gottfried Spangler von der Universität Erlangen/Nürnberg über „Auswirkungen von belastenden Lebenskontexten auf die Entwicklung kindlicher Bindungen im Kleinkindalter: Möglichkeiten zur Förderung sicherer Bindungen.“

Es folgten Referate von Frau Milena Bucefari von der Koordinationsstelle Frühe Familienhilfen KOFFer zum Thema „Was können Frühe Hilfen leisten?“ und Herrn Walter Schuster vom Allgemeinen Sozialen Dienst des Jugendamtes zum Thema „Unterstützungsmöglichkeiten des ASD – Best Practice Beispiele im Bereich präventive Hilfen zur Erziehung.“

Nach der Mittagspause, die Möglichkeiten zum Austausch und zur Vernetzung bot, folgten zwei Vorträge, die Theorie und Praxisbeispiele vereinten. Zunächst referierte Frau Dr. Daniele Noe aus Heidelberg zum Thema „Peripartale Erkrankungen und die Behandlung in der Mutter-Kind-Einheit“. Neben den wissenschaftlichen Grundlagen konnten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen anhand von praktischen Beispielen und Videosequenzen einen interessanten Einblick in die Arbeit in der Mutter-Kind-Einheit des Universitätsklinikums Heidelberg bekommen.

Den Abschlussvortrag hielt Frau PD Dr. Rieke Oelkers-Ax, zum Thema „Eltern, Kinder und ihre Gespenster – integrierte Eltern-Kind-Therapie bei Kindern und Eltern mit psychischen Störungen, mit anschaulichen Beispielen aus der therapeutischen Arbeit im Familientherapeutischen Zentrum Neckargemünd – FaTZ“.

Weitere Informationen über die finden Sie Koordinationsstelle Frühe Familienhilfen KOFFer sowie die Vorträge der Veranstalung finden Sie hier.