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Impfungen verhindern Infektionskrankheiten

Impfungen gehören zu den wirksamsten präventiven Maßnahmen, die in der Medizin zur Verfügung stehen. Dennoch gibt es immer noch Impflücken in allen Altersstufen.

Bei den Impfungen im Kindesalter haben sich die Impfquoten in den letzten zehn Jahren zwar kontinuierlich erhöht. Allerdings bestehen Defizite beim Impfschutz von Kindern gegen Pertussis (Keuchhusten), Hepatitis B, Masern, Mumps und Röteln.

Einen unzureichenden Impfschutz weisen auch viele Jugendliche und Erwachsene auf. Insbesondere die Quoten bei der Masernimpfung liegen bei nach 1970 geborenen Erwachsenen noch unter den Empfehlungen der Stiko (Ständige Impfkommission). Unmittelbares Ziel der Impfung ist es, den Geimpften vor einer ansteckenden Krankheit zu schützen.

Schutzimpfungen haben aber nicht nur eine Wirkung auf die geimpften Personen selbst. Sie können indirekt auch ungeimpfte Menschen vor einer Erkrankung schützen, indem sie die weitere Verbreitung einer Infektionskrankheit stoppen oder verringern. So werden auch diejenigen Menschen geschützt, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können.

Wer sich impfen lässt, zeigt damit nicht nur Verantwortungsgefühl für sich selbst, sondern für die gesamte Gesellschaft.

Nähere Informationen unter: http://www.impfen-info.de/