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Entsorgungszentren und Erddeponie geschlossen

Aufgrund einer betrieblichen Veranstaltung des Abfallwirtschaftsbetriebes des Landkreises Heilbronn sind die Entsorgungszentren Eberstadt und Schwaigern-Stetten sowie die Erddeponie Heuchelberg am Mittwoch, den 24. Juli 2019, ganztägig geschlossen.

Kommunalrichtlinie Klimaschutzprojekte in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen

Zum 10jährigen Jubiläum der Nationalen Klimaschutzinitiative sowie der Kommunalrichtlinie wurde diese umfangreich überarbeitet und erweitert. Die am 1. Januar 2019 in Kraft tretende Novellierung erweitert den Kreis der Antragsberechtigten und schafft neue Fördermöglichkeiten in den Bereichen Mobilität, Abfall, Abwasser und Trinkwasserversorgung.

Die SK:KK fasst die Neuerungen wie folgt zusammen:

  • Breit aufgestellt: Betriebe ab einer 25-prozentigen kommunalen Beteiligung sind jetzt ebenso antragsberechtigt wie Wasserwirtschaftsverbände, kommunale Entsorgungsunternehmen, Energieberaterinnen und -berater sowie Netzwerkmanagerinnen und -manager. Unternehmen können für alle Förderschwerpunkte Anträge stellen.
  • Praktisch orientiert: Die Richtlinie ist deutlich umsetzungsorientierter. Künftig können zum Beispiel Kommunen eine Personalstelle für das Klimaschutzmanagement zeitgleich mit einem Klimaschutzkonzept beantragen. So kann die neue Klimaschutzmanagerin oder der neue Klimaschutzmanager  Maßnahmen direkt umsetzen, die er oder sie im Konzept festschreibt. Außerdem werden nun Fokusberatungen gefördert, in deren Rahmen jeweils bereits eine erste Klimaschutzmaßnahme umgesetzt wird.
  • Gut angelegt: Künftig können sich kommunale Akteurinnen und Akteure investive Klimaschutzmaßnahmen in vielen weiteren Bereichen fördern lassen: etwa neue Fahrradwege, eine intelligente Verkehrssteuerung, emissionsarme Vergärungsanlagen, Energieeffizienzmaßnahmen in Klär- und Trinkwasserversorgungsanlagen sowie Sammelplätze für Grünabfälle.
  • Strategisch verankert: Um gemeinsam Maßnahmen und Projekte zum Klimaschutz zu entwickeln, können sich Akteurinnen und Akteure in kommunalen Netzwerken austauschen. Beim Aufbau und der Pflege solcher Netzwerke greift die Förderung im Rahmen der Kommunalrichtlinie ebenso wie bei der Einführung eines Energie- oder Umweltmanagementsystems, der Erstellung einer Potenzialstudie und vielen weiteren strategischen Maßnahmen.

Anträge im Rahmen der neuen Kommunalrichtlinie können 2019 zu folgenden Zeiträumen beim Projektträger Jülich (ptj) eingereicht werden:  1.1.–31.3. und 1.7.–30.9. Die Richtlinie ist bis Ende des Jahres 2022 gültig.

Die Kommunalrichtlinie mit Stand vom 22.6.2016 („Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen“) ist noch bis zum 31.12.2018 gültig. Die Förderschwerpunkte Klimaschutzmanagement (Erst- und Anschlussvorhaben sowie ausgewählte Maßnahmen) sowie Energiesparmodelle und das Starterpaket für Energiesparmodelle können bis dahin noch beantragt werden.

Bei Fragen zur Kommunalrichtlinie oder anderen Fördermöglichkeiten im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative steht Ihnen das Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz zur Verfügung: Tel. 030 39001-170, skkk@klimaschutz.de.

(Quelle: Difu/SK:KK)