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Mit Termin ins Landratsamt

In vielen Bereichen des Landratsamtes Heilbronn ist es zur Erledigung der Anliegen im Normalfall nicht notwendig, dass Besucherinnen und Besucher persönlich im Landratsamt erscheinen. In den meisten Fällen können dringende Angelegenheiten telefonisch, postalisch oder per E-Mail mit den jeweiligen Ansprechpartnern geklärt werden. Sollte jedoch der persönliche Besuch im Landratsamt notwendig sein, besteht die Möglichkeit, einen Termin zu vereinbaren. Bitte informieren Sie sich hier über die Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme mit den jeweiligen Bereichen. 

Nachtwanderer, Dorfladen und Bürgerentscheide Staatsrätin Gisela Erler besuchte den Landkreis Heilbronn

Im Rahmen ihrer Besuchsreihe „Staatsrätin vor Ort“ besuchte die Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung Gisela Erler auch den Landkreis Heilbronn. Gemeinsam mit Landrat Detlef Piepenburg besichtigte sie den Dorfladen in Jagsthausen. Dort haben engagierte Bürgerinnen und Bürger die Grundversorgung des Ortes selbst in die Hand genommen nachdem sich die Ansiedlung eines Vollsortimenters oder Discounters nicht realisieren ließen. Den Laden, der in Form einer Ladengenossenschaft betrieben wird, besuchen ca. 300 Kunden täglich. Sie finden dort nicht nur ein gutes Lebensmittelangebot, sondern auch Begegnung und Austausch.

Über das Projekt „Nachtwanderer“ der Stadt Bad Rappenau und des Landkreises informierte sich die Staatsrätin im Landratsamt, wo ehrenamtlich Tätige ihre Arbeit vorstellten. Derzeit sind es 15 Männer und Frauen, die in Kleingruppen nachts auf Straßen und öffentlichen Plätzen unterwegs sind, wo sich Jugendliche aufhalten. In Not- und Konfliktfällen bieten sie ihre Hilfe an. Durch ihren Einsatz tragen sie zu einer Verbesserung des sozialen Klimas in Bad Rappenau bei.

Ein interessanter Meinungsaustausch mit Bürgermeistern des Landkreises fand im Anschluss statt. Bürgermeisterin Heike Schokatz (Gundelsheim), Bürgermeister Wolfgang Rapp (Ellhofen), Bürgermeister Ralf Steinbrenner (Leingarten) und Bürgermeister a. D. Günter Henzler (Beilstein) berichteten über ihre Erfahrungen mit den Auswirkungen von Bürgerentscheiden in ihren Gemeinden. Alle hatten erlebt, dass die Bürgerentscheide nicht zur Befriedung beigetragen hatten und das Miteinander in ihren Kommunen sich danach erheblich verschlechtert habe. Gisela Erler zeigte sich auch für diese Problematik offen und meinte, dass sich alle Beteiligten noch in einem Lernprozess in Sachen „Bürgerbeteiligung“ befänden. Sie empfahl eine möglichst frühzeitige Einbindung der Bürger bei der Planung von Projekten.