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Mit Termin ins Landratsamt

In vielen Bereichen des Landratsamtes Heilbronn ist es zur Erledigung der Anliegen im Normalfall nicht notwendig, dass Besucherinnen und Besucher persönlich im Landratsamt erscheinen. In den meisten Fällen können dringende Angelegenheiten telefonisch, postalisch oder per E-Mail mit den jeweiligen Ansprechpartnern geklärt werden. Sollte jedoch der persönliche Besuch im Landratsamt notwendig sein, besteht die Möglichkeit, einen Termin zu vereinbaren. Bitte informieren Sie sich hier über die Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme mit den jeweiligen Bereichen. 

Zulassungsstelle und Führerscheinstelle schließen früher
Wegen Wartungsarbeiten beim Kraftfahrt-Bundesamt schließen die Zulassungsstelle und die Führerscheinstelle am Mittwoch, 30. September 2020, bereits um 17 Uhr.  Die Ausgabe der Wartemarken in der Zulassungsstelle endet schon früher, um alle Vorgänge bis zur Schließung abarbeiten zu können.    

Niedrigwasserstand am Kocher - gemeinsames Vorgehen über Landkreisgrenzen hinweg Verstärkte Kontrollen und Informationsveranstaltungen

Der vergangene milde Winter und immer länger anhaltende Trockenperioden lassen den Wasserstand verschiedener Gewässer im Landkreis Heilbronn auf immer niedrigere und teilweise alarmierende Pegelstände sinken. Gleichzeitig wurden in der Vergangenheit wiederholt „unnatürliche“ starke Schwankungen festgestellt, vor allem am Kocher. Zur Erörterung der landkreisübergreifenden Problematik hat das Landratsamt Heilbronn Vertreter der Landkreise Hohenlohe, Schwäbisch Hall und Ostalbkreis zum Runden Tisch eingeladen, ebenso die Wasserbehörde und den Fischereibeauftragten des Regierungspräsidiums Stuttgart.

Die Teilnehmer waren sich einig, dass die durch starken Regen verursachten natürlichen Schwankungen nicht gänzlich einzugrenzen und aufzufangen seien. Jedoch zusätzlich „unnatürlich“ verursachte Schwankungen durch „Schwallfahrt“ (Anstauen und plötzliches Ablassen des Wassers) der an den Flüssen liegenden Wasserkraftwerke sollen zukünftig stärker unterbunden werden. Die Schwankungen führten zuletzt z. B. am Pegel Stein zu einer Abnahme der Abflussmenge vom 9 m³/s in zwei Stunden.  Nach § 23 des Wassergesetzes für Baden-Württemberg sind aus ökologischen Gründen „Schwall und Sunk“ zu vermeiden. Das Landratsamt Schwäbisch Hall hatte kürzlich drei Bußgeldbescheide verhängt.

Am Runden Tisch wurde eine gemeinsame Vorgehensweise festgelegt: Künftig werden die Wasserspiegel vor Ort verstärkt kontrolliert. Zudem werden im September und Oktober die Besitzer von Wasserkraftwerken zu Informationsveranstaltungen zum Thema „Schwall und Sunk“ in den vier Landkreisen eingeladen. Dabei werden die Kraftwerksbetreiber u. a. über Modernisierungsmöglichkeiten ihrer zum Teil veralteten Steuerungsanlagen und den höheren wirtschaftlichen Nutzen bei konstanten Leistungen der Anlagen informiert.