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Mit Termin ins Landratsamt

In vielen Bereichen des Landratsamtes Heilbronn ist es zur Erledigung der Anliegen im Normalfall nicht notwendig, dass Besucherinnen und Besucher persönlich im Landratsamt erscheinen. In den meisten Fällen können dringende Angelegenheiten telefonisch, postalisch oder per E-Mail mit den jeweiligen Ansprechpartnern geklärt werden. Sollte jedoch der persönliche Besuch im Landratsamt notwendig sein, besteht die Möglichkeit, einen Termin zu vereinbaren. Bitte informieren Sie sich hier über die Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme mit den jeweiligen Bereichen. 

Zulassungsstelle und Führerscheinstelle schließen früher
Wegen Wartungsarbeiten beim Kraftfahrt-Bundesamt schließen die Zulassungsstelle und die Führerscheinstelle am Mittwoch, 30. September 2020, bereits um 17 Uhr.  Die Ausgabe der Wartemarken in der Zulassungsstelle endet schon früher, um alle Vorgänge bis zur Schließung abarbeiten zu können.    

Öffentliche Bekanntmachtung über die Auslegung von Karten für Überschwemmungsgebiete

Öffentliche Bekanntmachung des Landratsamtes Heilbronn über die
Auslegung von Karten für Überschwemmungsgebiete einschließlich der
Überschwemmungskernbereiche gemäß § 77 Abs. 3 Wassergesetz für
Baden-Württemberg (WG) sowie für hochwassergefährdete Gebiete gemäß § 80
Abs. 1 Satz 2 WG

am
Benzgraben, Biberbach, Bruchtalgraben,
Eichbottgraben, Fließgraben, Fürfelder Bach, Gießgraben, Grundelbach,
Hungerbach, Hungertalbach, Krebsbach, Lein, Leinbach, Leitersbach,
Lohgraben, Massenbach, Mühlbach, Rohnsbach, Rosbach, Seebach, Seelesbach
und Treschklinger Bach

in den Gemeinden
Bad Rappenau, Eppingen, Leingarten, Massenbachhausen und Schwaigern


Überschwemmungsgebiete nach
dem Wassergesetz für Baden-Württemberg (WG) sind Flächen im
Außenbereich, die bei einem hundertjährlichen Hochwasserereignis (HQ
100) überschwemmt oder durchflossen werden.

Überschwemmungskernbereiche
sind diejenigen Teile von Überschwemmungsgebieten, die bei einem
zehnjährlichen Hochwasser (HQ 10) überschwemmt oder durchflossen werden.

Hochwassergefährdete Gebiete im Innenbereich sind Flächen,

1.  
 die bei einem hundertjährlichen Hochwasserereignis überschwemmt oder
durchflossen werden, und für die keine oder geringere als gegen
hundertjährlich Hochwasserereignisse erforderliche Schutzmaßnahmen
bestehen, oder

2.    die bei einem größeren als einem
hundertjährlichen Hochwasserereignis bei Versagen oder Überströmen der
vorhandenen Schutzeinrichtungen überflutet werden; dies gilt jedoch nur
bis zur Grenze des Gebiets, das bei einem hundertjährlichen
Hochwasserereignis überschwemmt oder durchflossen würde.

Die
Rechtsfolgen in Überschwemmungsgebieten und Überschwemmungskernbereiche
im Außenbereich sowie die Bestimmungen zu den hochwassergefährdeten
Gebieten im Innenbereich treten mit der öffentlichen Bekanntmachung und
der Auslegung der Karten beim Landratsamt und bei den betroffenen
Gemeinden in Kraft.

Die Karten liegen ab sofort bei folgenden
Stellen aus und können dort von jedem Interessierten während der
Dienstzeiten kostenlos eingesehen werden:

  • Landratsamt Heilbronn, Lerchenstr. 40, 74064 Heilbronn, Zimmer E 249,
  • Bürgermeisteramt Bad Rappenau, Kirchplatz 4, 74906 Bad Rappenau, Zimmer 211,
  • Bürgermeisteramt Eppingen, Markplatz 5, 75031 Eppingen, 2. OG, Aushang gegenüber Zimmer 221,
  • Bürgermeisteramt Leingarten, Heilbronner Straße 38, 74211 Leingarten, 2. OG, Zimmer 2.07,
  • Bürgermeisteramt Massenbachhausen, Heilbronner Straße 54, 74252 Massenbachhausen, Zimmer 101,
  • Bürgermeisteramt Schwaigern, Marktstraße 2, 74193 Schwaigern, Zimmer 30.

Hinweise:

In Überschwemmungsgebieten bedürfen

  • die Errichtung oder Erweiterung baulicher Anlagen,
  • die Errichtung von Mauern, Wällen oder ähnlichen Anlagen quer zur Fließrichtung des Wassers bei Überschwemmungen,
  • das
    Aufbringen und Ablagern von wassergefährdenden Stoffen auf dem Boden,
    es sei denn, die Stoffe dürfen im Rahmen einer ordnungsgemäßen Land- und
    Forstwirtschaft eingesetzt werden,
  • die nicht kurzfristige Ablagerung von Gegenständen, die den Wasserfluss behindern können oder die fortgeschwemmt werden können,
  • das Erhöhen oder Vertiefen der Erdoberfläche,
  • das
    Anlegen von Baum- und Strauchpflanzungen, soweit diese den Zielen des
    vorsorgenden Hochwasserschutzes gemäß § 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 und § 75
    Abs. 2 WHG entgegenstehen,
  • die Umwandlung von Grünland in Ackerland und
  • die Umwandlung von Auwald in eine andere Nutzungsart

einer wasserrechtlichen Genehmigung.

In Überschwemmungskernbereichen ist der Umbruch von Grünland verboten.

In
Überschwemmungsgebieten, Überschwemmungskernbereichen und in
hochwassergefährdeten Gebieten gelten die Bestimmungen der
Anlagenverordnung wassergefährdender Stoffe (VAwS) in der jeweils
gültigen Fassung.

Die bisher erlassenen Rechtsverordnungen für Überschwemmungsgebiete bleiben daneben in Kraft.

Die
Hochwassergefahrenkarten werden für die Öffentlichkeit auch im Internet
unter www.hochwasser.baden-wuerttemberg.de bereitgestellt.


Heilbronn, den 26.02.2013    gez. Piepenburg, Landrat