Logo Landkreis-Heilbronn

Mit Termin ins Landratsamt

In vielen Bereichen des Landratsamtes Heilbronn ist es zur Erledigung der Anliegen im Normalfall nicht notwendig, dass Besucherinnen und Besucher persönlich im Landratsamt erscheinen. In den meisten Fällen können dringende Angelegenheiten telefonisch, postalisch oder per E-Mail mit den jeweiligen Ansprechpartnern geklärt werden. Sollte jedoch der persönliche Besuch im Landratsamt notwendig sein, besteht die Möglichkeit, einen Termin zu vereinbaren. Bitte informieren Sie sich hier über die Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme mit den jeweiligen Bereichen.

Pflicht für Enten- und Gänsehalter

Nach der Geflügelverbringungsbeschränkungsverordnung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft vom 22.12.2014 sind seit dem 28. Dezember 2014 bis voraussichtlich 31. März 2015 alle Enten- und Gänsehalter verpflichtet, ihre Tierbestände vor dem Verbringen aus dem Bestand - z.B. zur Schlachtung, zum Verkauf, auf Geflügelausstellungen und auf Geflügelmärkte - auf Geflügelpest zu untersuchen. Nur bei einem negativen Testergebnis dürfen die Tiere transportiert werden. Zum Zeitpunkt der Verbringung darf die Probenahme nicht länger als sieben Tage zurückliegen. Je vorgesehene Sendung sind 60 Tiere zu untersuchen. Bei weniger als 60 Enten und Gänse pro Sendung sind alle zu verbringenden Tiere zu untersuchen. Die Probenentnahme (kombinierte Rachen- und Kloakentupfer) kann durch praktizierende Tierärzte durchgeführt werden.  

Hintergrund für die vorsorgliche Verordnung zum Schutz der Tierbestände ist der Mitte Dezember in einem niedersächsischen Putenmastbetrieb sowie einem Entenmastbetrieb in Niedersachsen nachgewiesene Geflügelpest-Erreger. Unabhängig davon, dass es weltweit keinerlei Erkenntnisse für die Übertragbarkeit des Virus H5N8 auf den Menschen gibt, sollten beim Zubereiten von Geflügel generell strikte Küchenhygieneregeln eingehalten und Geflügel nur vollständig durchgegart verzehrt werden. Zum Schutz vor Tierseuchen gilt schon immer, rohe Fleischabfälle grundsätzlich weder im Biomüll noch auf dem Kompost, sondern im Restmüllbehälter (graue Tonne) zu entsorgen. Der Restmüll wird thermisch behandelt.