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Mit Termin ins Landratsamt

In vielen Bereichen des Landratsamtes Heilbronn ist es zur Erledigung der Anliegen im Normalfall nicht notwendig, dass Besucherinnen und Besucher persönlich im Landratsamt erscheinen. In den meisten Fällen können dringende Angelegenheiten telefonisch, postalisch oder per E-Mail mit den jeweiligen Ansprechpartnern geklärt werden. Sollte jedoch der persönliche Besuch im Landratsamt notwendig sein, besteht die Möglichkeit, einen Termin zu vereinbaren. Bitte informieren Sie sich hier über die Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme mit den jeweiligen Bereichen. 

Zulassungsstelle und Führerscheinstelle schließen früher
Wegen Wartungsarbeiten beim Kraftfahrt-Bundesamt schließen die Zulassungsstelle und die Führerscheinstelle am Mittwoch, 30. September 2020, bereits um 17 Uhr.  Die Ausgabe der Wartemarken in der Zulassungsstelle endet schon früher, um alle Vorgänge bis zur Schließung abarbeiten zu können.    

Radverkehr Radfahren im Winter: Warmen Kopf bewahren

Quelle: pixabay

Es gibt kein schlechtes Wetter ... Man kennt den Spruch von der richtigen Kleidung für Rund-ums-Jahr-Radler. Wir geben anziehende Tipps fürs gesunde Radfahren an kalten Tagen.

Die richtige Taktik ist die Zwiebeltaktik: Wer sich vielschichtig kleidet, kommt auf dem Fahrrad durch jede Wetterlage. Mindestens drei Schichten sollten zum Tragen kommen. Die erste Lage dient der Regulierung der Feuchtigkeit. Sie muss die Nässe von der Haut wegtransportieren. Statt zum Feinripphemd greifen Radlerinnen und Radler deshalb besser zu schnell trocknender Wäsche aus Funktionsfasern oder aus kratzfreier Merinowolle. Die zweite Schicht sollte isolieren, ob aus Baumwolle, Wolle oder Synthetik. Frostbeulen können mehrere solcher Lagen anziehen. Lage drei ist der Wetterschutz – eine atmungsaktive Wind- oder Regenjacke. Einen guten Kompromiss aus Atmungsaktivität und Wind- und Wasserschutz bieten Softshell-Jacken. Wenn es gießt, können sie mit einer klassischen Regenjacke kombiniert werden.

Leuchtendes Vorbild sein

In der dunklen Jahreszeit ist helle Kleidung auf dem Fahrrad wichtiger denn je, im besten Fall mit reflektierenden Streifen. Outdoor-Firmen statten ihre Jacken oftmals damit aus.
Bis zu 30 Prozent seiner Wärme verliert der Körper über den Kopf. Deshalb sind Mützen für Winterradlerinnen und -radler unverzichtbar. Wer mit Helm unterwegs ist, trägt darunter am besten eine Sturmhaube beziehungsweise eine dünne Helmmütze. Es gibt außerdem Helmüberzüge gegen Nässe und kalten Luftzug. Kapuzen sollten sich auf die Kopfgröße einstellen lassen, damit die Sicht beim Umdrehen nicht eingeschränkt wird.

Fingerspitzengefühl bewahren

Auch Hände und Füße müssen warm bleiben, sonst gelangt über die Blutzirkulation zu viel Kälte in den Körper. Winddichte, wasserabweisende Handschuhe sind deshalb ein Muss – gern etwas größer gekauft, für eine isolierende Luftschicht um die Finger. Zu dicke Handschuhe schränken allerdings die Grifffähigkeit ein. Eine Lösung ist auch hier das Zwiebelprinzip: So lassen sich hauchdünne Überzieher, beispielsweise aus Seide, unter dünnen Handschuhen tragen. Wasserfeste Schuhe oder spezielle Radüberschuhe schützen die Füße vor Regen, Spritzwasser und Schneematsch. „Wichtig ist, dass der Körper nie komplett auskühlt oder völlig nass wird“, sagt der Sportwissenschaftler und Fahrradexperte Achim Schmidt von der Sporthochschule Köln. „Wer nicht gerade Asthma hat, für den sind Temperaturen unter null Grad Celsius auf dem Fahrrad kein Problem.“

Die AGFK-BW e. V.
Das Landratsamt Heilbronn will den Radverkehr nachhaltig voranbringen und ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK-BW). Die AGFK-BW ist ein Netzwerk von zurzeit 48 Städten, Landkreisen und Gemeinden. Unterstützt und gefördert vom Land, wollen die Kommunen das Radfahren als selbstverständliche, umweltfreundliche und günstige Art der Fortbewegung fördern, mehr Menschen sicher aufs Rad bringen und ihnen die Freude am Radfahren vermitteln. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist die nachhaltige Mobilitätserziehung von Kindern und Jugendlichen.