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Mit Termin ins Landratsamt

In vielen Bereichen des Landratsamtes Heilbronn ist es zur Erledigung der Anliegen im Normalfall nicht notwendig, dass Besucherinnen und Besucher persönlich im Landratsamt erscheinen. In den meisten Fällen können dringende Angelegenheiten telefonisch, postalisch oder per E-Mail mit den jeweiligen Ansprechpartnern geklärt werden. Sollte jedoch der persönliche Besuch im Landratsamt notwendig sein, besteht die Möglichkeit, einen Termin zu vereinbaren. Bitte informieren Sie sich hier über die Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme mit den jeweiligen Bereichen. 

Zulassungsstelle und Führerscheinstelle schließen früher
Wegen Wartungsarbeiten beim Kraftfahrt-Bundesamt schließen die Zulassungsstelle und die Führerscheinstelle am Mittwoch, 30. September 2020, bereits um 17 Uhr.  Die Ausgabe der Wartemarken in der Zulassungsstelle endet schon früher, um alle Vorgänge bis zur Schließung abarbeiten zu können.    

Tu's aus Liebe Schulterblick statt kalte Schulter!

Blinken, abbiegen, zusammenstoßen: Viele Autofahrer schauen vor dem Abbiegevorgang nicht über die Schulter und übersehen deshalb leicht Radfahrer, die rechts von ihnen fahren. Deswegen wirbt der Landkreis Heilbronn mit der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK-BW) nun mit einer ganz besonderen Aktion für den Schulterblick.
Brötchentüte mit der Aufschrift Tu's aus Liebe
Quelle: AGFK BW

„Der Schulterblick kann Unfälle verhindern und damit Leben retten“, betonen die Projektkoordinatoren Nicole Rost und Michael Groß vom Landratsamt Heilbronn anlässlich der AGFK-Brötchentüten-Aktion, die am 29.04.2016 im Landkreis Heilbronn stattfindet. „Deshalb verteilen wir mit Bäckereien sowie in unserer Zulassungsstelle im Landratsamt ganz besondere Brötchentüten an Autofahrer, mit denen wir daran erinnern wollen, vor dem Abbiegen einen Blick über die Schulter zu werfen.“ Anlass der Aktion: Bei 22,5 Prozent der von Autofahrern verschuldeten Unfälle zwischen Auto- und Radfahrern in Baden-Württemberg (2014), war ein Fehler beim Abbiegen die Hauptunfallursache.

Über den Spruch „Schulterblick statt kalte Schulter!“ auf der Vorderseite und mit einem großen Dankeschön von allen Radfahrern aus dem Landkreis Heilbronn auf der Rückseite der Brötchentüte werben die über 50 AGFK-Kommunen gemeinsam für umsichtiges Fahren und freundliches Miteinander im Straßenverkehr. Die Inhalte in den Brötchentüten variieren: In einigen Orten gibt es frische Brötchen, andere AGFK-Kommunen verteilen Müsliriegel und Obst in den Tüten. Gut schmecken wird die Erinnerung an den Schulterblick auf alle Fälle.

„In der AGFK-BW setzen wir uns dafür ein, Menschen im Alltag aufs Rad zu bringen. Auch die Förderung der Verkehrssicherheit ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit im Netzwerk“, erklären die Projektkoordinatoren Rost und Groß. Mit den Brötchentüten sollen Autofahrer freundlich zum konsequenten Schulterblick aufgefordert werden.

Für Autofahrer ist der Blick über die Schulter eine notwendige Absicherung: Sie können den nachkommenden Verkehr sehen, der sich im sogenannten „Toten Winkel“ befindet, und können rechtzeitig vor dem Abbiegen oder Fahrspurwechsel seine Entfernung richtig einschätzen. Aber auch Radfahrer und Fußgänger sind sicherer unterwegs, wenn sie vor dem Abbiegen oder Überqueren von Straßen gründlich in alle Richtungen schauen.

Tu’s aus Liebe

Die Brötchentüten-Aktion ist Teil der „Tu’s aus Liebe“-Kampagne, die die AGFK-BW 2015 und 2016 gemeinsam mit ihren Mitgliedskommunen zum Thema „Verkehrssicherheit“ umsetzt. Der Schulterblick trägt maßgeblich zur Verbesserung der Verkehrssicherheit bei und kann Leben retten.

Mehr Informationen zur Kampagne gibt es auf der AGFK-Webseite: http://www.agfk-bw.de/tusausliebe/

Die AGFK-BW e. V.

Das Landratsamt Heilbronn will den Radverkehr nachhaltig voranbringen und ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg. Die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e. V. (AGFK-BW), ist ein Netzwerk von zurzeit über 50 Städten, Landkreisen und Gemeinden. Unterstützt und gefördert vom Land, wollen die Kommunen das Radfahren als selbstverständliche, umweltfreundliche und günstige Art der Fortbewegung fördern, mehr Menschen sicher aufs Rad bringen und ihnen die Freude am Radfahren vermitteln – für eine neue Radkultur in Baden-Württemberg. Ein besonders wichtiges Anliegen ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit von Radfahrern.