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Sinkende Wasserstände im Landkreis Heilbronn

Aufgrund der aktuell anhaltenden Trockenheit nehmen die Wassermengen in den Fließgewässern des Landkreises Heilbronn kontinuierlich ab. Das Landratsamt Heilbronn, Amt Bauen, Umwelt und Nahverkehr, weist deshalb auf eine erhöhte Gefahr von Niedrigwasser hin und empfiehlt allen Einwohnerinnen und Einwohnern einen eigenverantwortlichen, sparsamen und effizienten Umgang mit der Ressource Wasser.
Quelle: Adobe Stock

Das Niederschlagsdefizit, das bereits im Laufe des Jahres 2018 sowie in den Wintermonaten 2019 entstanden ist, konnte durch Regenereignisse in den Frühjahrs- und Sommermonaten nicht ausgeglichen werden. Die Folge sind geringe Wasserstände in den Fließgewässern sowie unterdurchschnittliche Grundwasserstände. Durch unwetterartige Niederschläge kommt es nur kurzzeitig zu lokalen Verbesserungen in den Gewässern. Eine nachhaltige Verbesserung der Situation kann nur durch lang andauernde, ergiebige Niederschläge erreicht werden. Diese sind derzeit allerdings nicht absehbar.

Insbesondere an kleineren Gewässern ist damit zu rechnen, dass die Pegelwerte Niedrigwasserstände aufzeigen. Dies bedeutet eine hohe Belastung für die Organismen, die in den Gewässern leben. Wenn sich die Pegelstände zudem durch Wasserentnahmen weiter reduzieren, kann dies negative Auswirkungen auf die gesamte Gewässerökologie haben. Insbesondere Fische können hiervon betroffen sein.

Sollte sich die Niedrigwassersituation zunehmend verschärfen, kann es notwendig werden, wie im letzten Jahr die Wasserentnahmen aus oberirdischen Gewässern einzuschränken.

Zuständiges Amt

Bauen, Umwelt und Nahverkehr

07131 994-308
07131 4054790 oder 4054784
Dienststelle: Kaiserstr. 1 (Postanschrift: Lerchenstr. 40)
74072 Heilbronn