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Mit Termin ins Landratsamt

In vielen Bereichen des Landratsamtes Heilbronn ist es zur Erledigung der Anliegen im Normalfall nicht notwendig, dass Besucherinnen und Besucher persönlich im Landratsamt erscheinen. In den meisten Fällen können dringende Angelegenheiten telefonisch, postalisch oder per E-Mail mit den jeweiligen Ansprechpartnern geklärt werden. Sollte jedoch der persönliche Besuch im Landratsamt notwendig sein, besteht die Möglichkeit, einen Termin zu vereinbaren. Bitte informieren Sie sich hier über die Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme mit den jeweiligen Bereichen. 

Tu's aus Liebe: Trag einen Helm.

Radfahrer mit Fahrradhelm
Quelle: Touristikgemeinschaft HeilbronnerLand e.V. Foto Thomas Rathay

Natürlich kann ein Helm nicht vor Unfällen schützen. Aber bei einem Sturz über den Lenker dämpft er den Aufprall und vermindert damit die Schwere von Kopfverletzungen. Deswegen gibt der Landkreis Heilbronn Tipps, wie man den geeigneten Helm findet und diesen richtig einstellt. 

Ein falsch sitzender Helm büßt einen Großteil seiner Schutzfunktion ein, da er im Ernstfall in die Stirn oder den Nacken rutschen kann und den Kopf dann nicht wie gewünscht schützt. Deswegen achten Sie beim Kauf eines Helmes auf folgende Dinge:

  • Ein verstellbarer Kopfring und ein gut anpassbares Gurtsystem sind wichtig, damit der Helm in der Größe verstellbar ist und sicher auf dem Kopf sitzt.
  • Für den Tragekomfort sollte der Helm Belüftungsschlitze haben. Im vorderen Bereich werden diese von einem engmaschigen Netz verschlossen, damit im Fahrtwind keine Insekten auf die Kopfhaut gelangen.
  • Helle, auffällige Farben und reflektierende Aufkleber oder Applikationen auf dem Helm machen Sie im Straßenverkehr sichtbar.
  • Für den Winter gibt es zusätzlich dünne Unterziehmützen mit integrierten Ohrenwärmern, die vor der Kälte schützen und unter jeden Helm passen.
  • Ein Helm sollte nicht mehr als 300 Gramm wiegen, damit das Tragen angenehm ist

Achten Sie besonders darauf, dass im Helm immer ein Aufkleber von TÜV oder GS-Norm kleben, denn nur gute Helme erhalten diese Prüfsigel. 

Alles eine Frage der Einstellung

  • Auch beim Einstellen des Helmes sollten Sie ein paar Regeln beherzigen. Hier sind sie:
  • Der verstellbare Kopfring darf weder zu locker noch zu eng sitzen. Ein einfacher Tipp: Setzen Sie den Helm auf, lassen Sie die Kopfriemen offen und schütteln Sie kräftig Ihren Kopf. Bleibt der Helm auf dem Kopf, stimmt die Größe.
  • Damit der Helm bei einem Sturz nicht sofort vom Kopf rutscht, müssen die Riemen des Helms genau einstellbar sein. Besonders der vordere Riemen muss flach am Kopf anliegen, damit er sich nicht verfangen und der Helm nicht vom Kopf gezogen werden kann. Die Länge der Riemen sollte so eingestellt werden, dass man unterhalb des Kinns ein bis zwei fingerbreit Luft hat.
  • Der Verschluss des Helmes wird nicht mittig unterhalb des Kinns platziert, sondern seitlich.
  • Schläfen, Stirn und Hinterkopf sollten durch den Helm abgedeckt werden.

Den Helm im Schadensfall austauschen
Vor allem bei Kinderhelmen kommt es durch einen oft ruppigen Umgang mit dem Helm zu vielen kleinen Kratzern und Schrammen, die für die Sicherheit jedoch unerheblich sind. Generell sollte ein Helm – je nach Einsatzintensität  – aber nach fünf bis sieben Jahren ausgetauscht werden.
Unbedingt ausgetauscht werden muss ein Helm bei offensichtlichen Schäden und nach einem Sturz auf den Kopf, denn durch den Aufprall entstehen Mikrorisse in der Schale, die man mit bloßem Auge nicht erkennen kann. Aufgrund dieser Beschädigungen kann der Helm bei einem erneuten Sturz die Aufprallenergie nicht mehr hinreichend durch die Schale absorbieren, so wirkt sie direkt auf den Kopf.