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Mit Termin ins Landratsamt

In vielen Bereichen des Landratsamtes Heilbronn ist es zur Erledigung der Anliegen im Normalfall nicht notwendig, dass Besucherinnen und Besucher persönlich im Landratsamt erscheinen. In den meisten Fällen können dringende Angelegenheiten telefonisch, postalisch oder per E-Mail mit den jeweiligen Ansprechpartnern geklärt werden. Sollte jedoch der persönliche Besuch im Landratsamt notwendig sein, besteht die Möglichkeit, einen Termin zu vereinbaren. Bitte informieren Sie sich hier über die Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme mit den jeweiligen Bereichen. 

Vertragsverlängerung um weitere zehn Jahre Weiterhin Deponie-Abfall aus dem Landkreis

Der Vertrag zwischen den Entsorgungsbetrieben der Stadt Heilbronn und dem Landkreis Heilbronn zur Annahme und Ablagerung von mineralischen Abfällen auf der Deponie Vogelsang wird um weitere zehn Jahre verlängert. Nachdem der städtische Betriebsausschuss Entsorgung über die Vertragsverlängerung informiert wurde, hat auch der Betriebsausschuss des Landkreises grünes Licht für die weitere vertragliche Zusammenarbeit erteilt. Der Vertrag regelt, dass mineralische Abfälle aus dem Landkreis auf der städtischen Deponie Vogelsang entsorgt werden können. Umgekehrt kann die Stadt künftig bei Bedarf unbelasteten Erdaushub auf den Erddeponien des Landkreises entsorgen.

Kooperation ist Win-win-Situation
für Stadt, Landkreis und Bürger

„Mit der vereinbarten Verlängerung stärken wir die kommunale Kooperation, die Entsorgungssicherheit und das verantwortete Miteinander innerhalb der Region“, betont Oberbürgermeister Harry Mergel. Die Zusammenarbeit im Bereich der Abfallentsorgung sei eine Win-win-Situation sowohl für die Stadt als auch den Landkreis. Damit habe die Stadt mit dem derzeit laufenden Ausbau der Deponie die Möglichkeit, weitere Abfallmengen der Deponieklasse II sach- und fachgerecht zu entsorgen und die Kapazitäten der Deponie zu nutzen, was der Stabilisierung der kommunalen Abfallgebühren zu Gute komme. Und Landrat Detlef Piepenburg ergänzt: „Die Kooperation mit der Stadt im Bereich der Abfallentsorgung hat sich bewährt und ich bin ausgesprochen dankbar, dass wir gemeinsam eine hervorragende Basis gefunden haben, unserer Verantwortung gerecht zu werden.“

Derzeit werden jährlich rund 60.000 Tonnen Abfälle – in erster Linie belasteter Bodenaushub, Bau- und Abbruchabfälle sowie Gießereiabfälle – aus dem Zuständigkeitsbereich des Landkreises auf der städtischen Deponie Vogelsang entsorgt.

Insgesamt wurden im letzten Jahr rund 115.600 Tonnen inerte Massenabfälle auf der Deponie Vogelsang abgelagert, was einem Volumen von circa 69.000 Kubikmetern entspricht. Nach dem aktuellen Ausbau der Deponie Vogelsang werden dort ab Ende 2015 insgesamt 1,3 Millionen Kubikmeter Deponieraum zur Ablagerung von Abfällen der Deponieklasse II zur Verfügung stehen.

Nur „freigemessenes“ Abbruchmaterial kommt
auf die Deponie

Entschieden treten OB Mergel und Landrat Piepenburg Befürchtungen entgegen, dass auf der Deponie Vogelsang radioaktiv belastete Abbruchabfälle aus Neckarwestheim entsorgt werden könnten. Wenn ab 2017 voraussichtlich das Kernkraftwerk Neckarwestheim I rückgebaut werde und Abbruchabfälle aus diesem Rückbau entsorgt werden müssen, dann gelange nur solches Material auf die Deponie, das nicht mehr der Strahlenschutzverordnung unterliege. Von diesen sogenannten „freigemessenen Abfällen“ würden aus dem Rückbau des GKN I ab 2017 maximal 400 Tonnen pro Jahr anfallen. Diese geringe Menge entspricht etwa 15 LKW-Ladungen.