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Landratsamt und Außenstellen am Freitag, 17. Juli geschlossen

Wegen Wartungsarbeiten am EDV-Netzwerk des Landratsamtes ist die Landkreisverwaltung am Freitag, den 17. Juli 2020 nicht erreichbar. Von der Schließung betroffen sind die Ämter in den Gebäuden Lerchenstraße (einschließlich der Kfz-Zulassungsstellen der Stadt und des Landkreises Heilbronn) und Kaiserstraße in Heilbronn sowie die Straßenmeistereien in Abstatt, Bad Rappenau-Bonfeld, Brackenheim und Neuenstadt. Regulär geöffnet sind die Entsorgungszentren Eberstadt und Schwaigern-Stetten sowie die Erddeponie Heuchelberg.

Mit Termin ins Landratsamt
In vielen Bereichen des Landratsamtes Heilbronn ist es zur Erledigung der Anliegen im Normalfall nicht notwendig, dass Besucherinnen und Besucher persönlich im Landratsamt erscheinen. In den meisten Fällen können dringende Angelegenheiten telefonisch, postalisch oder per E-Mail mit den jeweiligen Ansprechpartnern geklärt werden. Sollte jedoch der persönliche Besuch im Landratsamt notwendig sein, besteht die Möglichkeit, einen Termin zu vereinbaren. Bitte informieren Sie sich hier über die Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme mit den jeweiligen Bereichen.

Flüchtlingsaufnahme

Weltweit sind so viele Menschen auf der Flucht wie seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr. Viele Flüchtlinge kommen nach Europa, nach Deutschland, nach Baden-Württemberg.

Aufgrund der andauernden Krisen und Kriege - etwa in Syrien, im Irak und in Teilen Afrikas – werden die Fluchtbewegungen voraussichtlich weiter anhalten. Das Land, der Landkreis und die Kommunen sind in der Pflicht, den Menschen humanitäre Aufnahme und Unterbringung zu bieten. Auch in den kommenden Jahren wird dies eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung bleiben.

Die Flüchtlinge durchlaufen in Baden-Württemberg ein dreigliedriges Aufnahmesystem. Zunächst kommen sie für durchschnittlich sechs Wochen in eine Landeserstaufnahmestelle. Dort werden sie registriert, medizinisch untersucht und stellen ihren Asylantrag. Danach werden die Flüchtlinge den Stadt- und Landkreisen zur vorläufigen Unterbringung zugewiesen. Hier bleiben sie bis zum Abschluss ihres Asylverfahrens, längstens jedoch zwei Jahre. In dieser Zeit erhalten sie Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Wird das Asylverfahren positiv beschieden, müssen die Städte und Gemeinden für den Wohnraum in der so genannten Anschlussunterbringung sorgen.

Der Landkreis Heilbronn nimmt eine bestimmte Quote der in Baden-Württemberg ankommenden Flüchtlinge auf und bringt die Menschen in Gemeinschaftsunterkünften unter. Hauptherkunftsländer sind derzeit Syrien, der Irak und Afghanistan. Menschen aus den sog. sicheren Drittstatten (z. B. Westbalkan und Magrebstaaten) werden in der Regel nicht mehr dem Landkreis zugewiesen, sondern verbleiben in den Landeserstaufnahmeeinrichtungen (LEAs).

Zuständiges Amt

Migration und Integration

Ihre Ansprechpartner finden Sie auf den jeweiligen Seiten.
Lerchenstraße 40
74072 Heilbronn