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Landratsamt und Außenstellen am Freitag, 17. Juli geschlossen

Wegen Wartungsarbeiten am EDV-Netzwerk des Landratsamtes ist die Landkreisverwaltung am Freitag, den 17. Juli 2020 nicht erreichbar. Von der Schließung betroffen sind die Ämter in den Gebäuden Lerchenstraße (einschließlich der Kfz-Zulassungsstellen der Stadt und des Landkreises Heilbronn) und Kaiserstraße in Heilbronn sowie die Straßenmeistereien in Abstatt, Bad Rappenau-Bonfeld, Brackenheim und Neuenstadt. Regulär geöffnet sind die Entsorgungszentren Eberstadt und Schwaigern-Stetten sowie die Erddeponie Heuchelberg.

Mit Termin ins Landratsamt
In vielen Bereichen des Landratsamtes Heilbronn ist es zur Erledigung der Anliegen im Normalfall nicht notwendig, dass Besucherinnen und Besucher persönlich im Landratsamt erscheinen. In den meisten Fällen können dringende Angelegenheiten telefonisch, postalisch oder per E-Mail mit den jeweiligen Ansprechpartnern geklärt werden. Sollte jedoch der persönliche Besuch im Landratsamt notwendig sein, besteht die Möglichkeit, einen Termin zu vereinbaren. Bitte informieren Sie sich hier über die Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme mit den jeweiligen Bereichen.

Gewässer und Hochwasserschutz

Fließgewässer sind wichtige Lebensadern unserer Landschaft und tragen entscheidend zum Landschaftsbild und Naturhaushalt bei.

Der Landkreis Heilbronn ist im Wesentlichen durch den Neckar mit seinen Nebenflüssen Jagst und Kocher sowie den Gewässern Elsenz, Leinbach, Schozach, Sulm und Zaber geprägt.

Gewässer können grundsätzlich von jedem genutzt werden so wie es das Landesrecht als Gemeingebrauch gestattet.  Gemeingebrauch bedeutet beispielsweise Baden, Boot fahren, Schlittschuhlaufen oder die Entnahme von kleineren Wassermengen.  Die stark gestiegene Beanspruchung der Gewässer erfordert aber auch Regulierungen, wie sie mittlerweile für die Jagst geschaffen wurden. Siehe auch Menüpunkt „Naturparadies Jagst“.

Weitere Informationen

Die Nutzung oberirdischer Gewässer, z. B. zur Energiegewinnung, Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen oder Speisung eines Fischteichs, bedarf einer wasserrechtlichen Erlaubnis, soweit sie nicht im Rahmen des Gemeingebrauchs zulässig ist. Eine Wasserentnahme kann jedoch nur in einem gewässerverträglichen Maß erlaubt werden. Maßgebliche Prüfkriterien dazu sind das mittlere Niedrigwasser, die vorhandene Gewässergüte und die Naturverträglichkeit.

Anträge können formlos an das Amt für Bauen, Umwelt und Nahverkehr gestellt werden.

Die über den Gemeingebrauch hinaus gehende bauliche Nutzung im Bereich eines oberirdischen Gewässers muss genehmigt werden. Eine wichtige Rolle spielt insbesondere der Abstand zum Gewässer, der sogenannte Gewässerrandstreifen. Dieser dient der Erhaltung und Verbesserung der ökologischen Funktionen des Gewässers. Deshalb sind diese Bereiche besonders geschützt.

Wasserkraftanlagen, Brücken, Stege und andere bauliche Anlagen, die die Gewässerfunktion beeinträchtigen können, müssen von der unteren Wasserbehörde überprüft werden mit dem Ziel, Gewässer in einem natürlichen oder naturnahen Zustand zu erhalten.

Hohe Priorität genießt im Landkreis Heilbronn der Hochwasserschutz. An Neckar, Jagst, Kocher, Brettach, Elsenz, Leinbach, Seckach, Schozach und Zaber sind Überschwemmungsgebiete festgesetzt, innerhalb derer die Nutzung eingeschränkt ist. Beim Bau von Hochwasserrückhaltebecken nimmt der Landkreis Heilbronn einen Spitzenplatz in Baden-Württemberg ein. Auch hinsichtlich ihrer ökologischen Gestaltung finden diese Schutz-Bauwerke national und sogar international Beachtung.

Zuständiges Amt

Bauen, Umwelt und Nahverkehr

07131 994-308
07131 4054790 oder 4054784
Dienststelle: Kaiserstr. 1 (Postanschrift: Lerchenstr. 40)
74072 Heilbronn