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Mit Termin ins Landratsamt

In vielen Bereichen des Landratsamtes Heilbronn ist es zur Erledigung der Anliegen im Normalfall nicht notwendig, dass Besucherinnen und Besucher persönlich im Landratsamt erscheinen. In den meisten Fällen können dringende Angelegenheiten telefonisch, postalisch oder per E-Mail mit den jeweiligen Ansprechpartnern geklärt werden. Sollte jedoch der persönliche Besuch im Landratsamt notwendig sein, besteht die Möglichkeit, einen Termin zu vereinbaren. Bitte informieren Sie sich hier über die Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme mit den jeweiligen Bereichen. 

Projekte in Vorbereitung

Hier informieren wir Sie über Flurneuordnungsverfahren, die in der Vorbereitung sind.


 

 

 

 


 

Ziel des geplanten Verfahrens Schwaigern-Stetten (Ortslage) sind Bodenordnungs- und Erschließungsmaßnahmen, welche die Möglichkeit einer Nachverdichtung im Ort schaffen. Diese dienen der Aktivierung des innerörtlichen Potenzials. Gleichzeitig ermöglicht sie eine Reduzierung des Flächenverbrauchs im Außenbereich. Ein weiteres Ziel ist die Verbesserung des Ortsbildes. Die innerörtliche Entwicklung der Ortslage wird durch die erstmalige Schaffung oder Verbesserung des Straßen- und Wegenetzes nachhaltig gefördert. Dabei wird auf einen dorfgerechten und an die heutigen Bedürfnisse angepassten Ausbau von Straßen, Fuß- und Radwegen geachtet. Um die Lebensbedingungen im Ort zu verbessern, sind Maßnahmen im Bereich Freizeit- und Erholungsanlagen vorgesehen (insbesondere Dorfplatz, Erholungsplatz und Grünflächen). Durch die Bodenordnungsmöglichkeiten des Verfahrens werden auch bei Flächen nach § 45 FlurbG, im Einvernehmen mit den Eigentümern, Verbesserungen und Entflechtungen im Hinblick auf Überbauten, ungünstig geformte Flurstücke oder ungeregelte Rechtsverhältnisse ermöglicht.

Im geplanten Verfahren Schwaigern-Massenbach (Ortslage) sollen Maßnahmen der Bodenordnung und der Erschließung durchgeführt werden, um die Möglichkeit einer Nachverdichtung im Ort zu schaffen. Außerdem soll dadurch das innerörtliche Potential aktiviert und gleichzeitig der Flächenverbrauch im Außenbereich reduziert werden. Durch die erstmalige Schaffung oder Verbesserung des Straßen- und Wegenetzes soll die innerörtliche Entwicklung gefördert werden. Der Ausbau von Straßen oder Fuß- und Radwegen soll dorfgerecht und an die heutigen Bedürfnisse angepasst durchgeführt werden. 

Um die Lebensbedingungen im Ort zu verbessern, ist ebenso die Herstellung von Freizeit- und Erholungsanlagen (insbesondere Dorfplatz, Erholungsplatz und Grünflächen) angedacht. Auch bei Flächen nach § 45 FlurbG können im Einvernehmen mit den Eigentümern Verbesserungen durch die Bodenordnungsmöglichkeiten des Verfahrens ermöglicht werden: ungünstig geformte Flurstücke können umgeformt oder Überbauten und ungeregelte Rechtsverhältnisse geregelt werden.

Das geplante Verfahrensgebiet liegt südlich des Ortsteils Kleingartach und umfasst die beiden Weinbergslagen Eichbühl im Norden und Reutbühl im Süden, die durch ein kleines Tal voneinander getrennt sind. Es befindet sich im westlichen Teil des Landkreises Heilbronn im Naturraum „Heuchelberg“.  Die Rebgebiete Eichbühl und Reutbühl sind noch nicht neu geordnet. Teilweise sind die Flurstücke nicht erschlossen, so dass die Zufahrt über Privatflurstücke erfolgt. Sie sind unwirtschaftlich geformt und behindern eine nachhaltige Bewirtschaftung. Die Flurstücke im Gewann Eichbühl haben keine gleichförmige Neigung, sie sind oftmals gebogen und nicht parallel geformt und besitzen daher Spitzzeilen, die durch eine Neueinteilung beseitigt werden können. Durch eine Planie soll eine Verbesserung der Bewirtschaftung ermöglicht werden. Außerdem kann dadurch die Frostgefahr reduziert werden. Im Gewann Reutbühl ist keine Rodung der Rebflächen vorgesehen. Es ist vorgesehen, die Fahrspuren, die sich bisher im Privateigentum sind, ins öffentliche Eigentum zu überführen und bei Bedarf zu befestigen.

Ziel des geplanten Verfahrens ist unter anderem die Regelung des ablaufenden Oberflächenwassers um Erosionsschäden im Gewann Seeloch dauerhaft zu vermeiden. Gleichzeitig soll die Erschließung und Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Grundstücke verbessert werden. In einer öffentlichen Informationsveranstaltung sowie einer bei den Eigentümern durchgeführte Fragebogenaktion wurde eine deutliche Zustimmung zur geplanten Flurneuordnung festgestellt. Es lässt sich auch ein ökologischer Mehrwert herstellen. Die Flurneuordnung soll als vereinfachtes Verfahren nach § 86 Flurbereinigungsgesetz (FlurbG) durchgeführt werden und eine Fläche von ca. 25 ha umfassen.