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Eingliederungs-Hilfe für behinderte Menschen - Leichte Sprache

Quelle: Lebenshilfe Bremen/Zeichner Stefan Albers

Eingliederungs-Hilfe ist Hilfe für behinderte Menschen.

Eingliederungs-Hilfe ist Geld, das für Menschen mit Behinderung bezahlt wird.

Was ist eine Behinderung?

Quelle: Lebenshilfe Bremen/Zeichner Stefan Albers

Das steht im Sozial-Gesetz-Buch 12. 

Das Sozial-Gesetz-Buch 12 sagt zur Behinderung gehören zwei Dinge.

Eine Behinderung ist,

wenn ein Mensch nicht das gleiche kann

wie ein anderer Mensch,

der genau so alt ist.

Und eine Behinderung ist,

  • Wenn Menschen nicht laufen können.
  • Wenn Menschen nicht reden können.
  • Wenn Menschen nicht ohne Hilfe leben können.
  • Wenn Menschen alleine nichts unternehmen können.
Quelle: Lebenshilfe Bremen/Zeichner Stefan Albers

Das Land-Rats-Amt Heilbronn kümmert sich um Hilfen für Menschen mit Behinderungen.

Das Land-Rats-Amt plant und bezahlt die Unter-Stützung.

Jeder Mensch braucht andere Hilfen.

Fall-Manager helfen bei Fragen von Menschen mit Behinderung.

Wie bekomme ich Eingliederungs-Hilfe?

Wenn Sie Eingliederungs-Hilfe brauchen,

müssen Sie einen Antrag stellen.

Das Sozial-Amt prüft dann den Antrag.

 Das Sozial-Amt prüft:

  • Brauchen Sie Geld für Ihre Hilfen?
  • Oder haben Sie genug Geld und können die Hilfe bezahlen?
  • Oder haben Sie genug Vermögen und können die Hilfe selbst bezahlen?

Es gibt verschiedene Hilfen.

Hier finden Sie die verschiedenen Hilfen.

Hilfen für erwachsene Menschen

Quelle: Lebenshilfe Bremen/Zeichner Stefan Albers

Manche Menschen mit Behinderung brauchen viel Unter-Stützung.

Zum Beispiel:

  • weil Sie eine schwere Behinderung haben.

Manche Menschen brauchen wenig Unter-Stützung.
Weil Sie viele Sachen alleine machen können.
Deshalb möchten Sie alleine wohnen.
Man kann alleine in einer eigenen Wohnung leben.
Oder man wohnt in einer Gemeinschaft, zum Beispiel mit Freunden.
Bei manchen Dingen bekommt man Hilfe.
Zum Beispiel beim Kochen und Putzen.
Oder bei wichtigen Terminen.
Deshalb kommt manchmal ein Betreuer oder eine Betreuerin.

Das nennt man ambulant betreutes Wohnen.

 

Quelle: Lebenshilfe Bremen/Zeichner Stefan Albers

Manche Menschen mit Behinderung brauchen viel Unter-Stützung.

Zum Beispiel:

  • weil Sie eine schwere Behinderung haben

Manche Menschen brauchen wenig Unter-Stützung.
Weil Sie viele Sachen alleine machen können.
Aber Sie möchten nicht alleine wohnen.

Sie möchten bei einer Familie wohnen.
Die Familie sind nicht die Eltern.

Man kann viele Dinge gemeinsam machen.

Zum Beispiel:

  • Man kann zusammen kochen.
  • Man kann zusammen essen.
  • Man kann zusammen schwimmen gehen.

Das nennt man betreutes Wohnen in Familien.

Quelle: Lebenshilfe Bremen/Zeichner Stefan Albers

Manche Menschen mit Behinderung brauchen viel Unter-Stützung.
Zum Beispiel:

  • weil Sie eine schwere Behinderung haben
  • weil Sie viel Pflege brauchen.

Man kann dann in einem Wohnheim wohnen.

Man bekommt Unterstützung durch viele Betreuer.
Zum Beispiel:

  • beim Waschen.
  • beim Anziehen.
  • beim Essen.
  • beim Besuch vom Arzt.

Das nennt man stationäres Wohnen.

Quelle: Lebenshilfe Bremen/Zeichner Stefan Albers

Das Persönliche Geld kann jeder Mensch mit Behinderung bekommen.

Ein anderes Wort für Persönliches Geld ist Persönliches Budget.

Das Geld bekommt jeder selbst.

Jeder bestimmt selbst, was er dafür einkauft.

 

Quelle: Lebenshilfe Bremen/Zeichner Stefan Albers

Viele Menschen mit Behinderung wohnen bei der Familie.
Die Menschen mit Behinderung werden durch die Familie unterstützt.
Manchmal braucht die Familie Erholung.
Oder in der Familie ist jemand krank.
Menschen mit Behinderung können dann in einem Wohn-Heim wohnen.
Im Wohn-Heim kann man bis 4 Wochen bleiben.

Das nennt man Kurz-Zeit- Unterbringung.
Das Geld für die Kurz-Zeit-Betreuung gibt es bei der Pflege-Kasse.

 

Quelle: Lebenshilfe Bremen/Zeichner Stefan Albers

In einer Werkstatt können Menschen mit Behinderung arbeiten.
Es gibt Arbeit in verschiedenen Bereichen.

Zum Beispiel:

  • Man kann etwas verpacken.
  • Man kann etwas zusammenbauen.
  • Man kann etwas kochen.

Quelle: Lebenshilfe Bremen/Zeichner Stefan Albers

Manche Menschen mit Behinderung brauchen viel Unter-Stützung.
Sie können nicht mehr arbeiten.
Oder Sie können noch nicht
in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung arbeiten.

Sie gehen in den Förder- und Betreuungs-Bereich.

 

Quelle: Lebenshilfe Bremen/Zeichner Stefan Albers

Senioren sind alte Menschen.
Alte Menschen arbeiten nicht mehr.
Senioren gehen in Rente.
Sie wollen gerne am Tag etwas machen.
Sie wollen Menschen treffen.
Sie können dann in die Tages-Betreuung für Senioren gehen.

 

Hilfen für Kinder

Quelle: Lebenshilfe Bremen/Zeichner Stefan Albers

Manche Kinder lernen langsamer als andere Kinder.
Zum Beispiel:

  • Mache Kinder lernen später sitzen.
  • Manche Kinder lernen später laufen.
  • Manche Kinder lernen später sprechen.

Dann können Eltern zum Arzt gehen und über Früh-Förderung sprechen.

Früh-Förderung ist für Babys.
Und für Kinder bis sie zur Schule gehen.

 

Quelle: Lebenshilfe Bremen/Zeichner Stefan Albers

Fast alle Kinder gehen in den Kinder-Garten.

Es gibt einen Sonder-Kinder-Garten.
Das ist eine Einrichtung für Kinder mit Behinderung.

Es gibt einen Regel-Kinder-Garten.
Das ist eine Einrichtung für Kinder mit und ohne Behinderung.
Kinder mit Behinderung können Unter-Stützung bekommen.

Quelle: Lebenshilfe Bremen/Zeichner Stefan Albers

Alle Kinder gehen in die Schule.

Es gibt eine Sonder-Schule.
Das ist eine Einrichtung für Kinder mit Behinderung.

Es gibt die Regel-Schule.
Das ist eine Einrichtung für Kinder mit und ohne Behinderung.
Kinder mit Behinderung können Unter-Stützung bekommen.

Quelle: Lebenshilfe Bremen/Zeichner Stefan Albers

Kinder mit Behinderung werden durch die Eltern unterstützt.
Manchmal brauchen die Eltern Erholung.

Manchmal sind Mutter oder Vater krank.
Kinder mit Behinderung können dann in einem Wohn-Heim wohnen.
Im Wohn-Heim kann man bis 4 Wochen bleiben.

Das nennt man Kurz-Zeit- Unterbringung.

Das Geld für die Kurz-Zeit-Betreuung gibt es bei der Pflege-Kasse.

 

Zuständiges Amt

Sozial- und Versorgungsamt

Ihre Ansprechpartner finden Sie oben rechts.
07131 994-8418
Lerchenstraße 40
74072 Heilbronn

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Ansprechpartner

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Zimmer: 256
07131 994-152
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